Pacta sunt servanda

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Senti_18022015-230x180Der Wochenverlauf bis zum heutigen Aschermittwoch kann durchaus als große Enttäuschung bezeichnet werden, wenn man alleine die Entwicklung in der Ukraine oder das Griechenland-Drama betrachtet. Was mich dabei immer wieder umtreibt: Mit welcher Nonchalance Politiker Abmachungen und Verträge vom Tisch wischen. Sei es ein vereinbarter Waffenstillstand oder ein Schuldenabkommen. Aber auch im Kleinen, in unserem Alltag, scheint gerade im Zuge der permanenten Selbstoptimierung mit zunehmendem Maße eine Haltung hoffähig zu werden, Versprechen nicht einhalten zu müssen. Der Grundsatz „pacta sunt servanda“ („Verträge sind einzuhalten“) gilt anscheinend immer nur bei einigermaßen gleich starken Partnern.

Gerade was den Disput zwischen der Eurozone und Griechenland angeht, wird immer wieder gerne die Spieltheorie angeführt, mit der sich der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis so gut auskennen soll…

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GoldbergEin Beitrag von Joachim Goldberg.

Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein. Seitdem setzt er sich intensiv mit der ”Behavioral Finance” genannten verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse auseinander.
Joachim Goldberg schreibt regelmäßig auf seinem Blog www.der-goldberg.de.

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