Commerzbank-Aktie: Ausgerechnet an einem so schönen Börsentag

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Bildquelle: Pressefoto Commerzbank AG

An sich ist es ein hervorragender Börsentag. Der DAX hat erstmals die 11.000er-Punktemarke geknackt und die Aktien der Commerzbank (WKN CBK100) sowie der Deutschen Bank (WKN 514000) thronen dank der Entspannungstendenzen im Schuldenstreit mit Griechenland an der DAX-Spitze. Ausgerechnet da müssen die Analysten beim Marktführer dazwischen grätschen.

Bei der Deutschen Bank hat man nun die Commerzbank-Aktie von 12,50 auf 11,50 Euro abgestuft. Immerhin bleibt es beim „Hold“-Rating. Auf Analystenseite hatte man dabei insbesondere die Kosten im Blick. Diese seien im Schlussquartal höher ausgefallen als am Markt erwartet, während auch die Kostenziele für das laufende Geschäftsjahr 2015 enttäuschend ausfallen würden.

Die Commerzbank konnte für das Gesamtjahr 2014 immerhin einen überraschend hohen Nettogewinn präsentieren, allerdings ist das Institut längst nicht aus dem Gröbsten raus. Daher sollte auch das Kurspotenzial der Aktie erst einmal beschränkt bleiben. Interessant wäre es zum Beispiel zu wissen, wie viel man in den USA an Strafen tatsächlich wird zahlen müssen. Außerdem dürften sich einige Anleger nach einer jahrelangen Durststrecke endlich auch wieder eine Dividende wünschen.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Und schließlich könnte es dann doch noch den für den Bankensektor wenig förderlichen Griechenland-Schock geben. Angesichts solcher Risiken gibt es durchaus attraktiver bewertet Bankenwerte, selbst in Deutschland. Während die Commerzbank auf ein 2016er-KGV von 12 kommt, liegt dieses bei der Deutschen Bank bei gerade einmal 8. Wer trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der Commerzbank-Aktie setzen möchte, könnte einen Blick auf das Hebelprodukt mit der WKN DG1K8K werfen.

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Bildquelle: Pressefoto Commerzbank AG


2 KOMMENTARE

  1. Dies könnte auch die Börsenblogger-Leser interessieren?
    Computerkriminalität auch bei deutschen Banken? Es scheint
    kein Witz zu sein, in der FAZ war zu lesen, dass eine Gang
    mit dem Denknamen Carbanak auf der ganzen Welt Kunden
    und Banken seit 2 Jahren um eine Summe von ca. 1 Mrd.
    Euro betrogen hat. Unter Anderem hätten sich die Gang-
    Mitglieder per Computer in das Netz einer Bank eingewählt,
    wären weiter an die Arbeitsplatzcomputer gelangt und hätten
    mit den Sicherheitskameras zuerst die Lage ausspioniert,
    um danach mit den wirklichen Zielen, dem Ausräumen der
    jeweiligen Banken und Konten der Kunden begonnen?
    Wenn die Anleger den Zeitraum von fast 2 Jahren bedenken,
    kann schon eine schlechte Laune aufkommen? Weiter
    war zu lesen, das diese Gang ihr Unwesen über die ganze
    Welt getrieben hat; selbst in BRD. Interpol und die ganze
    Polizei in der Welt wäre in Betrieb gewesen, um die
    Carbanak-Bande zu überführen. Wenn diese Bande zwei
    Jahre ihr Unwesen treiben konnte, wie sicher ist Online-
    Banking wirklich? Den Anlegern wird nicht nur die gute
    Laune bei Schuldenschnitten in Argentinien und
    Griechenland versaut. Nein, die Cyberkriminalität hat unsere
    Konten direkt erreicht und nach 2 Jahren werden die
    Bürger endlich informiert? Hier scheinen die
    Fundamentaldaten von der Commerzbank etwas in
    den Hintergrund zu gelangen.
    Hier scheinen die einfachen Trickbetrügereien in den
    Hintergrund zu gelangen, wo auf den blanko Überweisungs-
    Trägern die Daten von Kunden gestohlen werden -eingesetzt,
    hier fiktive Summen geschrieben werden und hier die
    Empfängeradressen gefälscht werden, die Diebe haben oft
    kurzfristig ein Konto eröffnet, welches am selben Tag
    noch leergeräumt wird. Einfacher Diebstahl? Wie sicher
    sind Überweisungsträger in BRD?

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