Analysten skeptisch – Nordex hält dagegen

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Bildquelle: Pressefoto Nordex

Nachdem die Nordex-Aktie (WKN A0D655) in den vergangenen Monaten einen Kurssprung um rund 60 Prozent auf das Börsenparkett zaubern konnte, hatten einige Analysten dem TecDAX-Wert auf dem aktuellen Kursniveau nicht mehr allzu viel Potenzial zugetraut. Doch der Windturbinenhersteller hält dagegen und versucht mit Meldungen zu neuen Aufträgen zu zeigen, dass die Aktie Luft nach oben hat.

Beim neuen Auftrag handelt es sich um eine Bestellung für die im letzten Jahr von Nordex eingeführte Turbine N131/3000. Demnach hat die finnische Kapitalanlagegesellschaft Taaleritehdas Maschinen der Anlage bestellt. So wird Nordex den Windpark „Myllykangas“ um drei weitere Großanlagen erweitern. Der Auftrag umfasst weiterhin den Premium-Service über 12 Jahre. Die Errichtung soll im Herbst erfolgen.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Mal abwarten, ob Nordex die Analystenzunft mit einigen weiteren solchen Aufträgen umstimmen kann. Hilfreich für die weitere Kursentwicklung dürfte es in jedem Fall sein, wenn das Unternehmen tatsächlich die erste Dividende in der 29-jährigen Unternehmensgeschichte beschließt. Wer gehebelt auf steigende Kurse der Nordex-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG2JEY ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto Nordex


1 KOMMENTAR

  1. Der Bedarf an Windkraftanlagen steigt linear weiter an.
    Die Hersteller der Turbinen müssen natürlich besser kämpfen,
    die Vermarktung bei RWE und E.ON voranzubringen. Viele
    sehen, dass die Kurse der Turbinenhersteller noch viel
    Potential nach oben haben.
    Die Zukunft wird zeigen, ob der stark steigende Strombedarf
    von den Energieversorgern dazu genutzt wird, mit Investoren
    und Produzenten gute Vereinbarungen abzuschließen. Es
    wäre zu wünschen, dass die Staaten sich hier mehr in der
    Verantwortung nehmen und den Investoren helfen, den
    guten Weg weiter zu beschreiten. Der ganze Vorgang
    scheint ein wenig ins Stocken geraten zu sein, weil der
    Netzausbau nicht mit der Fertigung der Windkraftanlagen
    nachkommt. Die Pannen bei einigen Windparkbetreibern
    spiegeln nicht das gute Gesamtbild wider.

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