Die Börsenblogger um 12: Gewinnmitnahmen zum Wochenauftakt, VW und BMW unter Druck

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der Rekordlauf am deutschen Aktienmarkt hat zunächst ein Ende gefunden. Im DAX sind zum Wochenauftakt Gewinnmitnahmen an der Tagesordnung. Die Nachrichtenlage motiviert aber auch dazu. Ukraine, Griechenland und die Spekulationen um neue Fed-Maßnahmen – da kann man die Gewinne der jüngsten Zeit getrost mal mitnehmen.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX -1,40% 10.696
MDAX -1,49% 18.709
TecDAX -1,23% 1.488
SDAX -0,93% 7.782
Euro Stoxx 50 -1,17% 3.358

Topwerte im DAX sind heute absolute Mangelware – oder anders gesagt, am Vormittag standen sämtliche 30 Dax-Werte im Minus. Unter die Räder mit Abschlägen von 2,7 Prozent kommen vor allem die Autowerte BMW (WKN 519000) und VW (WKN 766403). Ebenfalls unter Druck steht Infineon (WKN 623100). Die Aktie verliert über 2 Prozent. Wenn man jedoch bedenkt, dass das Papier seit Mitte Oktober in der Spitze fast 50 Prozent zugelegt hatte, sind die Abschläge nicht wirklich als so schlimm anzusehen. Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs hat sich bis zum Montagvormittag etwas von seinen Verlusten erholt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1318 US-Dollar, nachdem sie zwischenzeitlich unter 1,13 Dollar gefallen war. Die EZB hatte den Referenzkurs am Freitag noch auf 1,1447 Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8736 Euro.

Auch das schwarze Gold hat zum Wochenauftakt an den Erholungskurs von vergangener Woche angeknüpft. Am Vormittag kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent 58,78 US-Dollar, 16 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg derweil um 10 Cent auf 52,15 Dollar. Damit konnten die Ölpreise sei Ende Januar deutlich zulegen, allein der Brent-Preis ist seither um etwa acht Dollar gestiegen.

An der New Yorker Wall Street schaut es vorbörslich nicht so toll aus – die wichtigsten US-Future sind im Minus.

NASDAQ100-Future -0,4% 4.205
S&P-Future -0,4% 2.044

Die neue Woche startet in Sachen Berichtssaison eher verhalten. Neben dem Spielwarenhersteller Hasbro (WKN 859888) wird u.a. auch der Goldkonzern Randgold Resources (WKN A0B5ZS) über das abgelaufene Geschäft berichten. Zwar wird bei Hasbro ein Gewinnanstieg erwartet, aber die durchwachsenen Zahlen des Wettbewerbers Mattel (WKN 851704) haben auch zur Vorsicht gemahnt. Nach Börsenschluss stehen am Abend noch die Zahlen des IT-Dienstleisters Computer Sciences CSC (WKN 855862) auf der Agenda. Seitens der Konjunkturdaten werden keine wichtigen Daten erwartet.
Einen Überblick über die wichtigsten Themen der deutschen Presse- und Bloggerlandschaft finden Sie noch einmal in unserer Presseschau.

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