Toyota: Jetzt ist wieder für alle Anleger „nichts unmöglich“

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Bildquelle: Pressefoto Toyota Deutschland

Der weltgrößte Autobauer Toyota Motor (WKN 853510) kommt so richtig in Fahrt. Die Japaner haben nun die Jahresprognose angehoben. Langfristig engagierte Anleger können sich freuen, dass sie so lange bei dieser Aktie ausgeharrt haben. Denn wir haben schon ganz andere Zeiten bei diesem Auto-Wertpapier gesehen…

Erinnern Sie sich noch? 2004 bis 2007 war Toyota quasi eine der Top-Aktien Asiens. Sie war in jedem Börsendienst im Depot, wir konnten Bücher wie „das Toyota-Prinzip“ auf der Bestseller-Liste sehen und natürlich stand der japanische Konzern auf diversen Qualitätslisten für Autos ganz weit oben. Doch dann ging es abwärts. Toyota hatte mit seinem Qualitäts-Image und Absätzen zu kämpfen. Mit der Aktie stand man quasi wie mit einer Panne auf dem Seitenstreifen und hoffte entweder auf bessere Zeiten (sprich man hatte die Taktik „Augen zu und liegen lassen) oder man verkaufte.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Heute, in 2015, geht es dem Autobauer wieder richtig gut. Wie der japanische Branchenprimus am Mittwoch in Tokio mitteilte, dürfte zum Bilanzstichtag 31. März unter dem Strich ein Ergebnis von 2,13 Billionen Yen (umgerechnet 16 Mrd. Euro) anfallen. Im Vergleich zum Vorjahr wäre das ein Anstieg von fast 18 Prozent. Bisher war der Konzern von einem Gewinn von 2 Bllionen Yen ausgegangen. Die Jungs von Toyota haben vor allem eines derzeit richtig drauf:

Sie profitieren extrem gut vom Kurs des Yen. Dank der schwachen Währung konnte Toyota nicht nur seinen Absatz auf dem wichtigen US-Markt ankurbeln, sondern auch die Erlöse aus den Ausfuhren von Japan erhöhen. Anders gesagt, bei einem niedrigen Außenwert des japanischen Yen werden die eigenen Exportgüter im Ausland billiger und als schöner Nebeneffekt – die Verkäufe ziehen dort dann auch noch in der Regel an. Und noch eines haben die Toyota-Jungs gut gemacht: Statt neue Fabriken zu bauen, konzentriert man sich darauf, effizienter zu produzieren. Man hat die Produktivität gesteigert. In Zahlen liest sich das dann so: Mit seinem Auto-Business hat Toyota in den ersten neun Monaten auf eine Vorsteuerrendite von 10,5 Prozent gemacht – zum Vergleich: Der große Widersacher aus dem DAX, VW (WKN 766403) kommt im Zeitraum Januar bis September 2014 hier auf einen Wert von 7,8 Prozent. Toyota scheint also wirklich seine Hausaufgaben gemacht zu haben. An der Börse wieder dieses entsprechend honoriert:

Der langfristige Aufwärtstrend (gemessen am GD200) ist intakt. Die Aktie konnte im letzten Monat mehrere neue Alltime-Highs melden und somit sind selbst die Anleger, welche den Absturz in den Jahren 2007 bis 2009 miterlebt haben, bei ihrer Toyota-Position im Plus. Auf die Frage, ob man nun noch Toyota kaufen sollte, antworten wir mal ganz charmant: Schauen Sie sich den Chart noch einmal an. Sieht gut aus, oder? Wer angesichts dieser Aussichten positiv gegenüber Toyota eingestellt ist, zugleich aber wenig von VW hält, sollte sich einmal einen Alpha-Turbo aus der Kombination VW short / Toyota long (WKN DZZ202) ansehen.

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Bildquelle: Pressefoto Toyota Deutschland


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