DAX: Auf die Dividendenaristokraten setzen!

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Trotz der jüngsten Kursrallye hat der DAX sein Pulver in diesem Jahr noch nicht verschossen. In Zeiten mickriger Renditen für Alternativinvestments wie Anleihen ist die Konzentration auf Dividendenhöchstzahler statt auf Bonds besonders attraktiv, so dass die „Verrentung der Aktie“ immer mehr Einzug halten sollte.

In den vergangenen Jahren konnten wir beobachten, wie die Niedrigzinspolitik der Fed und die inzwischen drei Anleihenkaufprogramme (QE) die Börsen in den USA heiß laufen ließen. Die Aktienkurse sind dabei derart in die Höhe geschossen, dass der Fair-Value-Bereich für die Aktienbewertung schon seit längerem überschritten ist. Obwohl Aktien auch in Europa nicht mehr günstig bewertet sind, besteht einiges an Nachholbedarf. Den Anstoß für die Kursrallye hat die EZB mit ihrem eigenen QE-Programm geliefert.

Der DAX ist im Zuge dieser Euphoriewelle auf ein neues Allzeithoch geklettert und sogar ganz nahe an die 11.000er-Punkte Marke herangekommen. Trotzdem ist die Luft noch längst nicht raus. Zudem können immer noch verschiedene Dividendenperlen gefunden werden. Dividenden dienen dabei zum Teil als eine Lösung in der aktuellen Nullzinsphase. Viele Unternehmen verdienen weiterhin gut und beteiligen ihre Aktionäre großzügig an den Gewinnen. Die Dividendenrenditen liegen dadurch häufig deutlich über den Anleiherenditen.

Naturgemäß werden wir auch 2015 einige zwischenzeitliche Kurskorrekturen erleben. Doch unsere strategischen Aktienanalysten der DZ BANK gehen davon aus, dass der DAX am Jahresende bei rund 11.100 Zählern stehen wird, während sich die Handelsbreite im Jahresverlauf zwischen 9.300 und 11.400 Punkten bewegen sollte. Anleger sollten innerhalb dieser Bandbreite immer wieder konsequent Chancen nutzen. Zu den Kurstreibern werden dabei insbesondere zwei indirekte Faktoren gezählt. Der schwache Euro sorgt für verbesserte Exportaussichten und damit auch für die Hoffnung auf höhere Unternehmensgewinne. Die EZB sorgt wiederum dafür, dass Alternativinvestments wie Anleihen immer weniger attraktiv ausfallen und alleine dadurch Aktieninvestments auch relativ gesehen an Attraktivität gewinnen.

Die positiven Aussichten für den Aktienmarkt hierzulande sind jedoch durch die Zentralbanken teilweise künstlich befeuert und nicht durch die Gewinnerwartungen bei den Unternehmen zu rechtfertigen. Der von Analystenseite prognostizierte Anstieg der Aktienmärkte steht daher auf sandigem Fundament. Auch aus diesem Grund ist es ratsam sich eine konservative Anlagestrategie anzueignen und sich mithilfe der so genannten „Dividendenaristokraten“ am Aufschwung zu beteiligen. Denn diese Werte bieten sich insbesondere für konservative Investoren an und für solche, die auf kontinuierliche Zahlungsströme angewiesen sind.

Zu den Aristokraten zählen Unternehmen, die kontinuierlich, also auch in turbulenten Börsenzeiten, Dividende bezahlt und diese mindestens stabil oder sogar angehoben haben. Aufgrund der Stabilität und hohen Verlässlichkeit der Dividendenzahlungen werden diese Wertpapiere in der Researchabteilung der DZ BANK als „die neuen Bonds“ bezeichnet und sind gerade im aktuellen Zinsumfeld höchst interessant. Wir gehen zudem davon aus, dass die HDAX-Unternehmen (DAX, MDAX & TecDAX) die Ausschüttungen im Zuge der anstehenden Dividendensaison um rund 11 Prozent auf 37 Mrd. Euro steigern und damit so viel wie niemals zuvor an die Anteilseigner zahlen werden. Auch die Aussicht auf diesen Rekord lädt zu solchen Investments ein. Zu den Top-Aristokraten im DAX zählen unter anderem die Deutsche Post, BASF oder Munich Re.

Mit Blick auf die aktuell sehr mickrigen Renditen am Anleihenmarkt könnte sich ein Blick auf die DAX-Dividendenaristokraten daher ganz besonders lohnen. Als Alternative zu den Direktinvestments in die Aktie zur Ausnutzung der Dividendenzahlung könnte sich aber auch ein Bonuszertifikat auf eine Aktien der Dividendenaristokraten anbieten.
Bonuszertifikate profitieren in ihrer Ausgestaltung von hohen Dividendenauszahlungen der jeweiligen Aktie, daher steigt die Renditechance (=Bonuszahlung) des Bonuszertifikates bei gestiegenen Dividendenerwartungen der Aktie.

Auf diese Weise partizipieren Anleger zwar nur bis zu einer gewissen Höhe (Bonuszahlung) an Kurszuwächsen dieser Titel. Dafür erhält man jedoch auch eine gewisse Absicherung (Barriere), während diese bei Direktinvestments wegfällt. Zum Beispiel liegt die Bonuszahlung des rund anderthalbjährigen Bonuszertifikats auf Munich Re (WKN DG24K8) bei 210,00 Euro, was derzeit einer Rendite von etwa 8,8 Prozent p.a. entspricht. Die Barriere, welche die Bonuszahlung sichert, liegt bei 140,00 Euro und der Sicherheitspuffer damit aktuell bei rund 22 Prozent. Notiert der Kurs der Munich Re-Aktie während der Laufzeit des Bonuszertifikates (Juni 2016) immer oberhalb der Barriere von 140,00 Euro, entspricht der Auszahlungsbetrag des Zertifikates der Bonuszahlung von 210,00 Euro. Andernfalls entspricht der Auszahlungsbetrag dem Schlusskurs der Munich Re-Aktie am Bewertungstag (15.06.2016).

Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.

Stand 28.01.2015/ Ein Gastkommentar von Stefano Angioni, DZ BANK
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