Negativzinsen auf griechische Schulden?

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Senti28012015-230x180Zum dritten Mal in Folge hat der DAX im Wochenvergleich zugelegt – dieses Mal um 3,9 Prozent. Dennoch will die Mehrheit der Börsianer diesem Trend offensichtlich nicht folgen, obgleich das quantitative Lockerungsprogramm der Europäischen Zentralbank vom vergangenen Donnerstag eigentlich zu massiven Käufen heimischer Investoren hätte führen müssen. Und wer bislang den Linksruck nach der Griechenland-Wahl vom Sonntag als Hinderungsgrund für einen Einstieg am Aktienmarkt hierzulande gesehen haben sollte, dürfte gerade nach den vielerorts getätigten Kommentaren, wonach man sich selbst bei einem so genannten Grexit keine allzu großen Sorgen für die Eurozone machen müsse, seine Kauf-Hemmung verloren haben.

Nein, eigentlich braucht es keinen Schuldenschnitt für Griechenland. Und wenn ich höre, dass die Laufzeit der bestehenden Kredite mit ganz niedrigen Zinsen um Jahre in die Zukunft verschoben werden könnte, sollte ich sarkastischer Weise sogleich hinzufügen: Warum eigentlich nicht zu Negativzinsen? 50 oder 100 Jahre lang?…

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GoldbergEin Beitrag von Joachim Goldberg.

Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein. Seitdem setzt er sich intensiv mit der ”Behavioral Finance” genannten verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse auseinander.
Joachim Goldberg schreibt regelmäßig auf seinem Blog www.der-goldberg.de.


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