Mal was ganz anderes: Der Emmerich Film 2012 – oder warum wir die BAVs und RVs trotzdem nicht auflösen sollten…

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Es war herrlich. Geradezu gigantisch. Als neugieriger Journalist und natürlich als Kino-Fan kommt man dieser Tage nicht drum herum, sich den neuen Film „2012“ von Roland Emmerich „reinzuziehen“ wie der jugendliche Slang es so schön sagt.

Ganz großes Kino

Herrlich, ja geradezu gigantisch wie gesagt, waren diese knapp 2,5 Stunden. Keine Angst – ich meine nicht die Story. Die ist meiner Ansicht großer Favorit für die Goldene Himbeere. Ein bisschen vom Klassiker „Airport“ aus dem Jahr 1970, gepaart mit Super-Mario und eine Fülle an Super-Mega-Hammer-PC-Animationen. Und genau wegen des Letzteren gehen wir doch in einen Emmerich-Film oder? Ja – lautet die eindeutige Antwort. So wie diversen anderen Filmen wie „The Day after Tomorrow“ (übrigens pr-technisch meiner Ansicht nach, einer der besten Film-Titel überhaupt…).

Allein schon die Mega-Welle von geschätzten 1000 Meter, die auf das Weiße Haus zurollt und mit ihr der US-Flugzeugträger Kennedy ( der ist zwar 2007 außer Dienst gestellt worden und liegt nun irgendwo bei Hampton Roads in Virgina, was bekannterweise westlich von Washington liegt und die Welle aber von der Atlantikküste auf Washington trifft – aber hey, wen interessiert schon das alberne Besserwissergetue ala Wikipedia….). Einfach nur gigantisch.

Die Wellen rauschen…

Und das Schöne an diesem Film: Die Amis nehmen das ganze Drumherum für bare Münze. Man muss nur die NASA mal fragen. An dieser Stelle eine Bitte von mir: Lasst das Mail schreiben an die NASA-Jungs – die haben so viel Post, dass die doch glatt über den 21.12.2012 zu tun haben, um den ganzen Panikattacken Herr zu werden…

Jetzt mal ehrlich: Emmerich hat es wirklich drauf. Kein Mensch hat sich in den letzten 10 Jahren für die Mayas und deren Kalender interessiert („Hö – die hatten schon nen Kalender?…“). Und der Junge bringt sie alle drauf. Eine Vernichtung unserer Mutter Erde durch Mikrowellenbestrahlung, Außerirdische, globale Erwärmung.

…über Denkmäler und Berge

Damit hat er sich wirklich ein Denkmal gesetzt. Denn die Konkurrenz hat es nun wirklich schwer, diese 2,5 Stunden mit allen nur erdenklichen Katastrophen und Szenarien zu toppen (Petersdom zerstört, Rio platt und eine Flutwelle, die mal geschwind die Höhen von Tibet auf Sylt-Niveau bringt, etc…) Wer will denn da in der Zukunft mit Plätscher-Wellen wie einer im Film „Titanic“ auskommen? Da muss man doch als Verbraucher gleich nach Filmende sein Geld zurück verlangen…

In diesem Sinne: Wer mal die wahre Leistungsfähigkeit von Animations-PC wirklich sehen will, der sollte in diesen Film gehen, anschließend Emmerich anrufen und fragen mit welcher Hardware und Software er arbeitet und anschließend wiederum die Aktie dieses Unternehmens kaufen.

Aber keine Angst…

Eines bitte jedoch nicht machen: Keine Rentenversicherung oder Betriebliche Altersvorsorge auflösen – denn da gibt es zuviel Storno. Dann lieber die monatlichen Einzahlungen bis Dezember 2012 aussetzen und abwarten was passiert.

Emmerich wiederum wird dann vielleicht den nächsten Film bringen. Geld hat er dann ja. Schon jetzt ist 2012 ein Riesenerfolg, denn die Produktionskosten von 200 Mio. Dollar hat er bereits eingespielt, allein in den USA setzte er bisher 65 Mio. Dollar um. In diesem Sinne, bis 2012 in der Arche – irgendwo in China (Filmzitat: „…denn nur die Chinesen bekommen sowas in der Kürze der Zeit hin…“).


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