Novartis: Nicht aus der Bahn zu werfen

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Bildquelle: Pressefoto Novartis

Die ganze Welt redet über negative Auswirkungen des starken Franken für die Unternehmen aus der Schweiz. Doch den, gemessen am Umsatz, weltgrößten Pharmakonzern Novartis (WKN 904278) scheinen die Währungsturbulenzen nicht sonderlich aus der Bahn werfen zu können.

Natürlich rechnen auch die Basler damit, dass 2015 Wechselkurseffekte die Umsätze und Gewinne, ähnlich wie es schon im Schlussquartal 2014 der Fall war, belasten dürften. Allerdings bieten sich mit einer Vielzahl an vielversprechenden neuen Produkten, dem Konzernumbau, dem Erfolg in den Schwellenländern und den weiteren Sparmaßnahmen genügend Argumente, warum die Novartis-Aktie auch in der Schweizer Währung gerechnet zu ihrer jüngsten Rekordjagd zurückfinden sollte. Diese wurde unterbrochen als die Schweizerische Nationalbank beschlossen hatte, die Euro-Kopplung des Franken aufzugeben.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Ganz nebenbei überzeugt Novartis auch als fleißiger Dividendenzahler, während die Bewertung angesichts eines 17er-KGV immer noch moderat daherkommt. Schließlich bleibt auch noch die Beteiligung von rund einem Drittel an den Inhaberaktien des ebenfalls sehr erfolgreichen Basler Nachbarn Roche (WKN 855167). Wer gehebelt auf steigende Kurse der Novartis-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DX83G6 ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto Novartis


1 KOMMENTAR

  1. […] In den USA stand die Woche ganz im Zeichen der Quartalsberichte der Technologieriesen. Dabei hat es Apple (WKN 865985) wieder einmal geschafft, die Marktteilnehmer zu verblüffen. Alles was Sie wissen müssen, steht hier. Bei Facebook (WKN A1JWVX) waren es nicht ganz so fantastische Zahlen wie bei Apple (WKN 865985), trotzdem konnte das führende soziale Netzwerk durch die Bank weg starke Quartalsergebnisse präsentieren und die Markterwartungen schlagen. Und dennoch verlor die Facebook-Aktie am Mittwochabend nachbörslich knapp 2 Prozent an Wert, weil Gründer und Konzernchef Mark Zuckerberg nun einmal ganz hoch hinaus will. Mehr dazu hier. Bei Alibaba (WKN A117ME) waren offenbar viele Anleger noch etwas benebelt von dem Rekord-IPO und den fantastischen Umsätzen am so genannten „Single’s Day“ in China, so dass nun auch die Marktreaktionen heftig ausgefallen sind, als der chinesische E-Commerce-Riese etwas Gegenwind zu spüren bekommen hatte. Mehr dazu hier. Beim Showdown zwischen den US-Technologieriesen Amazon (WKN 906866) und Google (WKN A0B7FY) hat wiederum Amazon den Sieg davongetragen. Das muss aber nicht heißen, dass das die bessere Aktie ist. Mehr dazu hier. In Österreich waren wieder einmal die Ölwerte wie OMV (WKN 874341) im Fokus. Dabei musste OMV nun seine Investitions- und Förderziele für die kommenden Jahre wegen des gefallenen Ölpreises und der politischen Krisen in wichtigen Fördergebieten gesenkt hat. Dabei sah es bei der Aktie zuletzt nach einem zarten Erholungsversuch aus. Mehr dazu hier. Bei einem Blick auf Schweizer Unternehmen schauen derzeit alle auf die Währung. So auch beim Pharmariesen Roche (WKN 855167). Die Basler bekamen bereits im Vorjahr die Stärke des Franken zu spüren. Und auch 2015 dürfte sich daran wenig ändern. Das muss aber nicht heißen, dass Roche keine attraktiven Investmentchancen liefern würde. Mehr dazu hier. Auch den, gemessen am Umsatz, weltgrößten Pharmakonzern Novartis (WKN 904278) scheinen die Währungsturbulenzen nicht sonderlich aus der Bahn werfen zu können. Warum, sieht man hier. […]

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