News Ticker

Kleine Presseschau vom 22. Januar 2015

Interessantes zum Marktumfeld und aus der Wirtschaft

Bielmeiers Blog: Überraschende Zinssenkung in Kanada

Handelszeitung: EZB-Entscheid: Die grössten Hürden und Hoffnungen

Rott & Meyer: Ende mit Schrecken: Der lange Abstieg des Euro

Mr. Market: Die 0% Bundesanleihe oder: An einem Tag wie diesem…

Unternehmen, Aktien und Anlagen im Fokus

FAZ Ad-hoc: Henkel-Chef Kasper Rorsted: “Die positiven Auswirkungen des sinkenden Ölpreises überwiegen”

Börse-Online: K+S-Aktie: Aufholjagd beschleunigt sich

start-trading.de: K+S Aktie: Kursziel erreicht. Wie geht es weiter?

Börse-Online: Commerzbank-Aktie: Geldhaus plant Einschnitte in London

ARD-Börse: DMG: Der Eheantrag ist endlich gestellt

kapitalmarktexperten.de: DMG Mori Seiki AG: Rekordzahlen und Übernahmeangebot lassen Aktionäre jubeln

ARD-Börse: Tele Columbus verlangt 10 Euro je Aktie

Wirtschaftsblatt: FACC nach Gewinnwarnung auf Sturzflug

The Motley Fool: 3 Dinge, von denen Microsoft möchte, dass seine Aktionäre sie wissen

ARD-Börse: Amex kann sich auf US-Verbraucher verlassen

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


1 Kommentar zu Kleine Presseschau vom 22. Januar 2015

  1. Die gespielte Ohnmacht der Politik zur EZB-Entscheidung
    Für die Bürger ist interessant zu hören, was Professor Sinn
    zu diesem schwierigen Thema zu sagen hat. Es ist sicherlich
    fair wenn hier das Pro und Kontra herausgestellt wird.
    Zuerst liegt natürlich ein Vorteil für die deutsch Exportwirtschaft
    durch die Euroabwertung um 20 % und mehr gegenüber anderen
    Valuten verbilligen sich die Exportgüter. Dies kann bei gesunden
    Volkswirtschaften in Europa den Export ankurbeln; also ein
    mehr an Wachstum schaffen. Bei Ländern wo die Infrastruktur
    stimmt, könnten Arbeitsplätze geschaffen werden. Dies wäre
    also auch im Finanzsektor möglich. Dies war nun das Pro.
    In den nächsten Zeilen soll das Kontra erfolgen. Durch die
    künstliche Geldschöpfung der EZB wird die Inflation dramatisch
    angeheizt. Wenn bedacht wird, dass das Programm erst im
    März 2015 in kraft treten soll und der Euro jetzt schon gegen die
    wichtigsten Auslandsvaluten über 20 % verloren hat, können die
    Bürger ermessen, welchen gewaltigen Außenwertverlust
    zukünftig für die Bürger zu verkraften ist. Die gewollte starke
    Inflation wird also de Kaufkraft aller Bürger langfristig schmälern,
    ohne das die Einkommen entsprechend steigen Gerade Rentner
    und die Bezieher von geringen Einkommen wird diese Inflation
    hart treffen. Die Harz IV Empfänger – Aufstocker- die mit dem
    normalen Lohn nicht hinkommen werden zunehmen. Für die
    Ersparnisse wird dies bedeuten, hohe Geldentwertung, wovon
    wieder besonders die ärmeren Länder drunter zu leiden haben?
    Die Schulden der Staaten und Firmen werden durch erhöhte
    Inflation sofern diese in Euro aufgenommen wurden langfristig
    aufgefressen. Es lohnt sich für die Bürger also nicht mehr eine
    Alterssicherung anzustreben, weil die EZB das Geld mit
    Willen der Politik kaputtmachen will. Sollte das Handeln der
    EZB nicht durch Volksentscheid legitimiert werden? Die
    Europäer hatten bei der Gründung der EZB eigentlich kein
    Mandat zum Gelddrucken gegeben. Ein Kollege fragte gestern
    satirisch:“ setzt die Mafia die EZB unter druck“? Ich weiß nicht,
    wie der Kollege dies meint. Ob er wohl meint, dass die besonders
    großen Vermögen sowieso zu 90 % und mehr auf Schulden
    aufgebaut sind und daher diese Klientel im Extrem nicht viel
    verliert. Der Verteilungskampf in Europa scheint härter zu
    werden und die kleinen Leute bleiben auf der Strecke. Der
    krumme Buckel Arbeit wird also in Zukunft noch weniger bringen.
    Jedoch eines ist gewiss, der Finanzsektor, der die offene
    Finanzkrise ausgelöst hat- durch zweifelhafte Finanzpapiere-
    wird progressiv profitieren. Die Satire vom Kollegen. „diese
    Gruppe bekommt das Geld fürs Nichtstun“. Diese Äußerung
    ist natürlich nicht richtig. Wenn einige Banken ihr Kapital
    um 50 % erhöhen oder die Aktienzahl verdoppeln oder
    die dritte oder vierte Kapitalerhöhung in die Wege leiten,
    kommt die tatsächliche Wahrheit zum Vorschein. Mit diesen
    Maßnahmen werden keine Unternehmungen mehr gekauft
    sondern auch die üppigen Gehälter der Branche. Der Kollege
    hat also recht; diese Branche holt sich das Geld von den
    Bürgern und kann es verjubeln? Der gute Spruch, wer sein
    Geld direkt verlebt, hat am meisten davon? Ob Professor
    Sinn den Bürgern empfiehlt, das Geld in andere Valuten oder
    im Tresor aufzubewahren weiß ich leider nicht. Sicher ist,
    die Bürger braucht die Währung, die in ihrem Land Gültigkeit
    hat. Die Ohnmacht der Polizei gegen die Geld Mafia.
    Maddoff war schon schlimm, „der hatte nur vergessen,
    die Stückzahl seiner Wertpapiere zu erhöhen und registrieren
    zu lassen“. Es scheint heute alles möglich zu werden?

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