Im Fokus: RWE – und ewig lockt die (Sonder-)Dividende

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Nachdem ich letzte Woche ja schon zu den Quartalszahlen von RWE einen Beitrag geschrieben habe, gibt die heutige Mitteilung erneut (Schreib-)Potential her. RWE hat nämlich weitere Anteile am amerikanischen Wasserversorger American Water abgegeben.

RWE verkauft American Water

Konkret hat RWE seine Beteiligung von bislang 23,5 Prozent auf 2,1 Prozent reduziert. Der Verkauf über ein Bankenkonsortium betrifft rund 37,4 Millionen Aktien und wurde zu einem Preis von 21,63 Dollar je Aktie abgewickelt. Dem Versorger fließen durch die Transaktion ein Nettoerlös von rund 784 Mio. Dollar bzw. umgerechnet rund 527 Mio. Euro zu. RWE hat ferner dem Bankenkonsortium eine Mehrzuteilungsoption zum Erwerb von bis zu 3,7 Millionen weiteren Aktien eingeräumt. Die Option kann innerhalb von 30 Tagen ausgeübt werden. Nach vollständiger Ausübung des so genannten Greenshoe hätte RWE seine Beteiligung an American Water komplett abgegeben.

Zahlt RWE eine Sonderdividende?

Das Interessante an der Meldung ist die Möglichkeit, dass RWE nun wieder eine Sonderdividende ausschütten könnte. Mit der nun erhaltenen Summe wäre knapp ein Euro je Aktie drin. Womit sich inkl. den bisher geplanten Ausschüttungen eine stattliche Dividendenrendie von rund 7 Prozent ergäbe. Wie gesagt, noch ist das nicht offiziell. Am Markt ist man aber guter Dinge, denn sowohl die RWE-Vorzüge als auch die etwas teureren RWE-Stämme legen um diesen besagten Euro zu. Somit halte ich auch an meiner Meinung fest, dass die RWE-Vorzüge angesichts einer lockenden Dividendenausschüttung ein absolut lohnenswertes Investitionsobjekt sind. Zudem notieren beide Aktien weiter deutlich unter den Allzeithochs vom Januar 2008. Das Abwärtspotential ist also begrenzt.


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