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SAP: Zeit zum Abheben!

SAP (WKN 716460) hat es sich zum Ziel gesetzt, zur weltweiten Nummer eins im Bereich Cloud Computing aufzusteigen. Ein Blick auf die jüngsten Quartalsergebnisse zeigt, dass sich der DAX-Konzern auf einem sehr guten Weg befindet. Daher dürfte auch die SAP-Aktie bald wieder abheben.

Mit einem Aspekt konnten die Walldorfer im Schlussquartal 2014 ganz besonders überzeugen. Die Rede ist natürlich vom zukunftsträchtigen Cloud-Geschäft, dem man sich bei Europas größtem Softwareunternehmen derzeit ganz besonders widmet. Laut vorläufigen Zahlen wuchsen die Cloud-Subskriptions- und Supporterlöse im Dezember-Quartal um satte 72 Prozent. Mit einem Plus von 45 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro stand auch für das Gesamtjahr 2014 ein beeindruckendes Wachstum zu Buche. Hierzu hatten bereits die übernommenen Unternehmen Fieldglass und Concur beigetragen. Angesichts dieses Erfolgs sieht sich SAP selbst an der Spitze eines branchenweiten Transformationsprozesses in Richtung Datenwolke. Schließlich wollen auch andere Tech-Riesen wie IBM, Oracle oder Microsoft von dem enormen Potenzial, das in der Datenwolke schlummert, profitieren. Nur ist SAP derzeit richtig schnell bei der Sache.

Gleichzeitig schaffte man es aber auch mit insgesamt soliden Ergebnissen die Befürchtungen, die einige Marktteilnehmer bezüglich der negativen Auswirkungen zu hoher Investitionen in einige Wachstumsfelder, wegzuwischen. Im vierten Quartal stiegen die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich konzernweit um 7 Prozent auf 5,47 Mrd. Euro und lagen damit über den Konsensschätzungen. Zwar fiel der Softwarelizenzumsatz um 2 Prozent auf 1,87 Mrd. Euro, allerdings lag man damit im Rahmen der Markterwartungen.

Auf der Ergebnisseite machte sich die Wachstumsstrategie zwar etwas negativ bemerkbar, allerdings nicht in dem Maße wie befürchtet. Das operative Ergebnis lag im vierten Quartal bei 2,13 Mrd. Euro und damit nur leicht unter den Erwartungen (2,16 Mrd. Euro). Zudem lag der Betriebsgewinn auf Jahressicht mit 5,64 Mrd. Euro innerhalb der vom Unternehmen in Aussicht gestellten Spanne von 5,6 bis 5,8 Mrd. Euro. Allerdings hatte SAP diese im Jahresverlauf um 200 Mio. Euro nach unten korrigieren müssen.

Ebenso interessant wie die jüngsten Quartalszahlen dürfte auch der mittelfristige Ausblick des Unternehmens bis 2020 für Investoren werden. Es gilt darauf zu achten, inwieweit SAP ambitionierte Ergebnisziele präsentieren kann, während gleichzeitig weitere Investitionen in den Ausbau des Cloud-Geschäfts und die Integration der in den vergangenen Jahren zu diesem Zweck übernommenen Unternehmen anstehen. So lange SAP im Bereich Cloud so stark wie zuletzt wachsen kann, sollten Investoren jedoch wieder deutlich mehr Freude an der SAP-Aktie haben, nachdem das Papier zuletzt seinen jahrelangen Aufstiegskurs unterbrochen hatte. Angesichts der großen Wachstumsmöglichkeiten in der Cloud und der Vormachtstellung, die SAP bereits inne hat, haben unsere DZ BANK Analysten zuletzt ihr „Kaufen“-Votum für die SAP-Aktie bestätigt und den fairen Wert bei 67 belassen.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Quelle: Guidants Aktien-Analysen; Hinweis: Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten, Finanzindizes oder Wertpapierdienstleistungen stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den künftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstruments, Finanzindex oder einer Wertpapierdienstleistung kann daher nicht übernommen werden.

Mit Blick auf das aktuelle Volatilitätsumfeld und die fundamentale Analyse des Unternehmens SAP, könnte sich zum Beispiel ein Call-Optionsschein der DZ BANK (WKN DG2BL3) auf die Aktie des DAX-Konzerns anbieten. Das Papier wird am 25. September 2015 fällig, während der Strike bei 60,00 Euro liegt und das Bezugsverhältnis 10:1 beträgt. Steigt der Kurs der SAP-Aktie bis September auf den fairen Wert von 67,00 Euro, steht der Optionsschein bei 0,70 Euro. Bei einem aktuellen Verkaufskurs von 0,24 Euro würde dies einer Rendite von etwa 190 Prozent entsprechen. Sollte sich die Markterwartung jedoch nicht erfüllen, kann es im schlechtesten Fall zum Totalverlust kommen.

Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.

Stand 14.01.2015/ Ein Gastkommentar von Stefano Angioni, DZ BANK
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Bildquelle: Pressefoto SAP SE / Stephan Daub


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