Die kurzfristigen US-Zinsen steigen, und niemand bemerkt es…

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Liebe Leserin, lieber Leser,

bekanntermaßen boomt der Immobilienmarkt insbesondere wegen der historisch niedrigen Hypotheken-zinsen. Wahrscheinlich wird dieser Zustand noch viele Monate, vermutlich sogar Jahre andauern, weil sich die meisten überschuldeten Industriestaaten höhere Zinsen (bei den Staatsanleihen) gar nicht leisten können.

2-jährige Zinsen steigen an

Analog zu den Aktien geben die USA auch bei den Anleihen oft den weltweiten „Takt“ vor. Die 30-jährigen Staatsanleihen befinden sich mit ca. 2,5% auch dort im fallenden Trend und auf Niedrigstniveau. Aber die 2-jährigen Anleihen steigen seit einigen Monaten wieder signifikant an.

Wie die Grafik zeigt, befinden sich die die 2-jährigen US-Zinsen längst wieder in einem Aufwärtstrend. Im Dezember bildete sich sogar ein sehr starkes Kaufsignal „Triple-Top“ (Linie 1).

Das Kursziel laut Point & Figure Analyse liegt bei 2,9% (aktuell 0,56%) und gilt bis zu einem Kurs von 0,34 (Linie 4).

An Stopps gilt erstens das Warnsignal „High-Pole“ bei 0,51 (2). Zweitens sollte der Stoploss spätestens in Höhe des Shortsignals (3) bei 0,32 liegen.

Point & Figure Chart Goldpreis pro Unze (Euro)
Point & Figure Chart 2-jährige Staatsanleihen

Wie schnell dieser Anstieg der kurzfristigen Zinsen geschehen wird, bleibt abzuwarten. Es geht aber eindeutig wieder rauf.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

Bildquelle: dieboersenblogger.de


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