Deutsche Post: Die Wachstumstreiber sind intakt

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Bildquelle: Pressebild Deutsche Post AG

2014 konnte die Aktie der Deutschen Post (WKN 555200) zwar nicht an die Performance aus dem Vorjahr anknüpfen, als das Papier mit einem Plus von knapp 60 Prozent die zweitbeste DAX-Performance hinlegte. Dafür dürfte es in diesem Jahr dank des Wachstums auf dem Logistik-Markt wieder deutlich besser laufen.

Dabei sehen unsere DZ BANK Analysten den ehemaligen Staatsmonopolisten in einer sehr guten Position, um von den immer größer werdenden Anforderungen für die Logistiker dieser Welt zu profitieren. Schließlich sind die Bonner mit rund 480.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 55 Mrd. Euro im Jahr 2013 der weltweit führende Post- und Logistikkonzern. Die zentralen Wachstumstreiber für den Konzern sind dabei die Globalisierung (mit dem Fokus auf die Schwellenländer) sowie der Internethandel. Kurzfristig fällt der Blick ganz besonders auf das Weihnachtsgeschäft, das der Deutschen Post erneut ein hohes Paketaufkommen beschert haben dürfte. Für 2015 und die folgenden Jahre hat sich der Dax-Konzern ambitionierte Ziele gesetzt:

Für 2015 wird eine deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber 2014 erwartet. Zudem peilt der Konzern einen EBIT-Anstieg um durchschnittlich über 8 Prozent pro Jahr von 2013 bis 2020 an. Während die Wichtigkeit des traditionellen Briefgeschäfts angesichts der Verbreitung von SMS, E-Mail oder Kurznachrichtendiensten wie WhatsApp immer weiter abnimmt, soll der E-Commerce-Boom dafür sorgen, dass die Ziele erreicht werden. Damit es noch deutlicher wird, wo zukünftig die Prioritäten liegen, wurde die alte Unternehmenssparte „BRIEF“ im Zuge der „Strategie 2020: Focus.Connect.Grow” in „Post – eCommerce – Parcel“ (PEP) umbenannt und der Führungsanspruch in der Branche untermauert.

Die Deutsche Post nimmt aber auch die Einnahmen aus dem traditionellen Briefgeschäft gerne mit. Immerhin wurde das Porto für den Standardbrief im Januar 2015 nun schon zum dritten Mal in Serie zu Beginn eines neuen Jahres angehoben. Dieses Mal geht es nun um 2 Cent auf 62 Cent. Das Geld will der Dax-Konzern unter anderem in das Personal und zusätzliche Wachstumsinvestitionen stecken. Dabei hatte man zuletzt die Zahl der Paketannahmestellen nach oben gefahren und die Paketinfrastruktur ausgebaut – man will auf die steigende Nachfrage im Logistikbereich vorbereitet sein. Neben den weiterhin intakten zentralen Wachstumstreibern bietet die Aktie der Deutschen Post Investoren noch weitere Kaufargumente:

Während der anhaltende Boom im Internethandel laut Einschätzung unserer DZ BANK Analysten der Deutschen Post ein starkes Weihnachtsgeschäft beschert haben dürfte, können Anleger angesichts einer moderaten Bewertung des Papieres im Branchenvergleich immer noch auf den fahrenden Zug aufspringen. Insbesondere die US-Konkurrenten FedEx und UPS kommen für 2015 mit höheren geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnissen daher. Daher wurde seitens der DZ BANK Analysten das Anlageurteil „Kaufen“ mit einem fairen Wert von 28 Euro je Aktie bestätigt.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen; Hinweis: Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten, Finanzindizes oder Wertpapierdienstleistungen stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den künftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstruments, Finanzindex oder einer Wertpapierdienstleistung kann daher nicht übernommen werden.

Ebenso interessant wie ein Direktinvestment in die Deutsche Post-Aktie könnte aber auch eine Aktienanleihe (WKN DZV2FR) der DZ BANK auf den Dax-Konzern sein. Der Kupon liegt bei 5,50 Prozent p.a. Sofern der Schlusskurs der Aktie der Deutschen Post am Bewertungstag (19.06.2015) den Basispreis von 24,39 Euro nicht erreicht oder unterschreitet, erhält der Anleger am Fälligkeitstag (26.06.2015) den Nennbetrag von 1.000 Euro pro Aktienanleihe. Sollte der Basispreis am Bewertungstag jedoch unterschritten werden, erfolgt die Rückzahlung nicht zum Nominalbetrag, sondern in Form der festgelegten Anzahl von Deutsche Post-Aktien. Die Kuponzahlung ist unabhängig von der Aktienkursentwicklung der Deutschen Post.

Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.

Stand 07.01.2015/ Ein Gastkommentar von Stefano Angioni, DZ BANK
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Bildquelle: Pressebild Deutsche Post AG


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