Experten sind für 2015 optimistisch. Banken im Fokus!

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Zu Beginn des neuen Jahres stehen Griechenland und die Euroschwäche im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Trotz dieser Unsicherheiten könnte 2015 ein gutes Börsenjahr werden. Dies ist ein Grund für Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte, bei HypoVereinsbank onemarkets, in seinem wöchentlichen Marktkommentar auf die wichtigsten Entwicklungen zu schauen.

Zum Auftakt in das neue Börsenjahr präsentierten sich die Aktien deutlich leichter. Meldungen auf finanzen.net und boerse.ard zufolge rechnet das Gros der Experten dennoch mit einem positiven Aktienjahr 2015. Die Anlagestrategen von UniCredit teilen diese Einschätzung. Ihrer Einschätzung zu Folge könnte der Index im Laufe des Jahres über 11.000 Punkte steigen. Die erste Jahreshälfte könnte allerdings etwas holprig werden.

In der kommenden Woche stehen einige Wirtschaftsdaten an, die den Märkten durchaus positive Impulse geben könnte. Zudem werden bis dahin die meisten Akteure aus dem Urlaub zurück sein und möglicherweise die Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi zum Wochenschluss zum Anlass nehmen, in Aktien einzusteigen. Schließlich drückte er den Euro. Dies könnte der Euro-Konjunktur helfen. Auch charttechnisch gibt es derzeit für Bullen ebenfalls wenig Gründe, die Segel zu streichen.

Unternehmen im Fokus
Mitte der Woche wird unter anderem Micron Technologies Quartalszahlen melden Die Ergebnisse könnten unter anderem die Aktie von Infineon maßgeblich bewegen.   Zug nach oben zeigt die Aktie des deutschen Halbleiterherstellers jedenfalls. Die nächste Hürde liegt bei EUR 9,12.

Zum Wochenschluss standen vor allem die Banken im Fokus der Anleger. Anstoß gaben unter anderem Mitteilungen von der Commerzbank und EZB-Chef Mario Draghi. Gut möglich, dass Titel wie die Commerzbank und Deutsche Bank auch kommende Woche gefragt sind. Schließlich zählen sie einer Auswertung von finanzen.net zufolge zu den schlechtesten Werten 2014.

Was kommt von der fundamentalen Seite?
Die ruhige und besinnliche Zeit ist vorbei. In der kommenden Woche stehen bereits wieder wichtige Daten und Termine an. So werden am Dienstag Einkaufsmanagerindizes aus China, Europa und den USA im Fokus stehen. Am gleichen Tag werden zudem Daten zum US-Einzelhandelsumsatz und zum Auftragseingang der US-Industrie gemeldet.  Am Mittwoch folgen Arbeitsmarktdaten aus einigen europäischen Ländern und den USA. Am Abend wird dann das Protokoll der jüngsten FED-Sitzung veröffentlicht. Am Donnerstag werden Anleger vor allem auf Daten zur Wirtschaftsstimmung in der Eurozone sowie auf weitere US-Arbeitsmarktdaten achten.

Technisch spannend
Die Aktie der Commerzbank gelang zum Wochenschluss der Ausbruch aus dem kurzfristigen Seitwärtstrend und peilt nun die nächste Hürde bei EUR 11,40 an. Der Anteilsschein der Deutschen Lufthansa hat inzwischen eine starke Widerstandszone erreicht. Sie reicht bis EUR 14,15. Starken Aufwind dürfte die Aktie erst dann erhalten, wenn die Widerstandszone überflogen ist. E.ON hat eine 3-fache Kreuzunterstützung bei EUR 14,10 unterschritten. Nun droht ein Rücksetzer bis EUR 13,60 bzw. EUR 13. Schwächen zeigt auch die Aktie des Versorgers RWE. Zum Wochenschluss konnte die Unterstützung bei EUR 25 jedoch noch verteidigt werden.

Charttechnischer Ausblick: DAX®

Widerstandsmarken: 9.810/9.840/9.900 Punkte

Unterstützungslinie: 9.600/9.690 Punkte

Langfristig bildet der DAX® zwar einen Aufwärtstrend. Kurzfristig zeigt sich der Index allerdings unter Druck. Der Versuch, die Widerstandszone zwischen 9.8010 und 9.840 Punkten zu überwinden, scheiterte heute zum Wochenschluss. Viele Bullen werden daher noch warten bis der Ausbruch gelingt, ehe sie einsteigen und auf eine Erholung in Richtung 9.900 Punkte spekulieren.

Unterstützung findet der Index aktuell im Bereich der 61,8%-Retracementlinie bei rund 9.690 Punkten. In diesem Bereich könnte der nächste Erholungsversuch gestartet werden. Bären werden frühestens dann Oberwasser bekommen, wenn die Unterstützung nach unten durchbrochen wird. In diesem Fall könnte es bis auf 9.600 Punkte nach unten gehen.

Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte HypoVereinsbank onemarkets

Bildquelle: dieboersenblogger.de


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