adidas: Solche Probleme will man haben

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Während es für die adidas-Aktie (WKN A1EWWW) heute wegen des Verfalls des russischen Rubel die nächste Kurszielsenkung (Equinet) gibt, musste man gestern Abend einmal mehr neidvoll in die USA blicken. Dort zauberte der große Konkurrent Nike (WKN 866993) ein weiteres starkes Quartal auf das Parkett.

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 stieg der Umsatz im Vorjahresvergleich um 15 Prozent auf 7,38 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn schoss sogar um 23 Prozent auf 655 Mio. US-Dollar. Damit wurden auch die Markterwartungen geschlagen. Allerdings rutschte die Aktie nach Börsenschluss ins Minus. Der weltgrößte Sportartikelhersteller konnte mit den Bestellungen in den Schwellenländern nicht so ganz überzeugen, während einige Anleger die Gelegenheit zu weiteren Gewinnmitnahmen genutzt haben dürften, nachdem die Nike-Aktie seit Jahresbeginn rund ein Drittel an Wert gewonnen hat.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Bei adidas hätte man solche Probleme natürlich ganz gerne. Schließlich müssen sich die Herzogenauracher weiterhin mit den Verwerfungen am russischen Markt herumschlagen, während hohe Investitionen auf dem wichtigen US-Markt vonnöten sein werden, um überhaupt Platz zwei vom Emporkömmling Under Armour (WKN A0HL4V) zurückzuerobern. Anleger, die jedoch daran glauben, dass der adidas-Aktie ein Comeback geling, könnten mit dem Produkt mit der WKN DZ32N6 gehebelt auf steigende Kurse setzen.

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