BASF: Schon schlimmeres überstanden

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Bildquelle: Pressefoto BASF

Erst war es das Aus für das Pipeline-Projekt South Stream und nun das geplatzte milliardenschwere Tauschgeschäft zwischen BASF (WKN BASF11) und dem russischen Gasriesen Gazprom (WKN 766162). Was kommt als nächstes?

Diese Frage stellen sich Anleger am Freitag und schicken damit die BASF-Aktie mit deutlichen Verlusten an das DAX-Ende. Zwar wird der geplatzte Deal, im Zuge dessen das bisher gemeinsam betriebene Erdgashandels- und Speichergeschäft der BASF-Tochter Wintershall an Gazprom gegangen wäre und die Ludwigshafener dafür in Sibirien mit ihrem russischen Partner Gasfelder erschlossen hätten, den weltgrößten Chemiekonzern nicht umwerfen. Allerdings könnte sich eine ausgewachsene Krise in Russland auch in der EU-Konjunktur negativ bemerkbar machen und so das konjunkturanfällige Chemiegeschäft belasten.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Auf Analystenseite bewerteten jedoch nicht alle den Ausfall des Deals als negativ, während die Nachricht angesichts der Russland-Sanktionen und der allgemeinen Haltung der europäischen Politik gegenüber Russland nicht als Sensation daherkommen dürfte. Für die BASF-Aktie spricht wiederum, dass das Unternehmen die Ausschüttungen seit 1997 nicht gesenkt und in der Zwischenzeit schlimmere makroökonomische Zeiten überstanden hat. Daher bleiben ein 2015er-KGV von 12 und eine Dividendenrendite von 4,2 Prozent einladend. Wer gehebelt auf steigende Kurse der BASF-Aktie setzen will, könnte sich einmal das Produkt mit der WKN HY5RUB ansehen.

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Bildquelle: Pressefoto BASF


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