Bayer: Die Aktie der Stunde

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Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

Wenn es so etwas wie einen DAX-Wert der Stunde gibt, dann dürfte dies Bayer (WKN BAY001) sein. Der Rückschlag für den Kassenschlager Nexavar dürfte nur unwesentlich stören. Dabei überzeugt der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern dank der Konzentration auf seine Life-Science-Bereiche HealthCare und CropScience sowie der damit verbundenen Aussicht auf ein noch wachstumsträchtigeres und weniger konjunkturabhängiges Geschäft.

Aus diesem Grund konnte die Bayer-Aktie zuletzt nicht nur auf ein neues Allzeithoch klettern. Vielmehr ist Bayer derzeit das teuerste börsennotierte deutsche Unternehmen und das einzige hierzulande das knapp 100 Mrd. Euro wert ist. Im EuroStoxx 50 reicht es damit aktuell zu Platz fünf. Zudem gehört die Bayer-Aktie seit Jahren zu den Top-Performern im deutschen Blue Chip Index. 2014 steht eine Outperformance gegenüber dem Gesamtindex zu Buche. Während der DAX im bisherigen Jahresverlauf auf ein Plus von knapp 3 Prozent kommt, hat die Bayer-Aktie seit Jahresbeginn etwa um 14 Prozent an Wert zugelegt.

Vor allem die Ankündigung, die MaterialScience-Sparte abzuspalten und als eigenständiges Unternehmen an die Börse zu bringen sorgte auf Anlegerseite für Begeisterung. Schon 2004 hatte sich Bayer von seiner Spezialchemiesparte getrennt. Das daraus entstandene Unternehmen Lanxess ist heute im DAX zu finden, während Bayer-Chef Marijn Dekkers auch der abgespaltenen MaterialScience-Sparte einen DAX-Aufstieg zutraut. Allerdings gilt der Bereich, in dem zum Beispiel Vorprodukte für Farben, Lacke, Kleb- und Dichtstoffe produziert werden, als sehr stark konjunkturabhängig.

Die Zukunft soll wiederum dem Pharma- und Agrargeschäft gehören, während die Übernahme des Bereichs für rezeptfreie Medikamente des US-Pharmakonzerns Merck & Co. einen noch besseren Zugang zum US-Markt gewährleisten soll. Zudem gilt die Sparte als relativ krisensicher. Kein Wunder also, dass man sich die Übernahme stolze 14,2 Mrd. US-Dollar kosten lässt. Die Übernahme zahlte sich aber schon im dritten Quartal 2014 aus. Dank der Einbeziehung des übernommenen Geschäfts und geringerer Wechselkursbelastungen wurde die 2014er-Jahresprognose angehoben.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Allerdings hat Bayer noch eine ganze Menge vor. Die Leverkusener haben zuletzt bekräftigt, weiter in die Forschung zu investieren. Dabei haben vielversprechende Pharmaprodukte wie das Schlaganfall- und Thrombosemittel Xeralto, das Augenmittel Eylea oder die Krebsmedikamente Stivarga und Xofigo gezeigt, welche Chancen sich im Pharmabereich auftun können. Anleger, die überproportional und schon mit kleinen Geldbeträgen von steigenden Kursen der Bayer-Aktien profitieren möchten, könnten einen WAVE XXL Call der Deutschen Bank (WKN DT6JHB) ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto Bayer AG


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