Die Macht der Markenkönige Teil 5 – Volkswagen

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

20141204_HVB_0Im Wettbewerb um den Kunden werden starke Marken für viele Unternehmen zu einem immer wichtigeren Erfolgsfaktor. Unter den weltweit 100 wertvollsten Marken sind auch elf deutsche Firmen zu finden. Bei HypoVereinsbank onemarkets hat man nun fünf davon unter die Lupe genommen. Heute ist Volkswagen (WKN 766403) an der Reihe.

Fünf deutsche Markenkönige
Die aktuelle Interbrand-Rangliste der 100 wertvollsten Marken der Welt beinhaltet einige bemerkenswerte Aspekte. Zwar hat sich in der Spitze kaum etwas verändert, die Liste wird wie schon 2013 von Apple angeführt, gefolgt von Google, Coca-Cola, IBM und Microsoft. Doch gerade was deutsche Unternehmen betrifft, hat sich einiges getan. So findet sich mit Mercedes-Benz erstmals seit 2007 wieder eine deutsche Marke unter den Top 10 der Markenkönige. Und weil mit Hugo Boss und dem zur Deutschen Post gehörenden Paketdienst DHL zwei weitere heimische Unternehmen den Neueinstieg geschafft haben, sind erstmals seit 2000 wieder elf deutsche Marken in den Top 100 vertreten. Zwei von ihnen, Volkswagen und Audi, werden sogar als „Top-Riser“ geführt, das heißt, ihr Markenwert ist im Vergleich zum Vorjahr überdurchschnittlich stark gestiegen. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige der deutschen Top-Marken vor und gehen dabei auf ihre Markenstrategie ein.

Volkswagen: Perfekter Mix
Das erklärte Ziel der Volkswagen-Gruppe ist es, bis zum Jahr 2018 zum größten Automobilhersteller der Welt aufzusteigen. Zu diesem Zweck haben die Wolfsburger in den vergangenen Jahren ein bemerkenswertes Modellportfolio aufgebaut, das20121208_HVB_5 aktuell die Fahrzeuge von zwölf verschiedenen Auto- bzw. Nutzfahrzeugherstellern enthält. Drei davon, Volkswagen, Audi und Porsche, tauchen auch in der Markenrangliste von Interbrand auf. Als am wertvollsten erachten die Marketingexperten die Kernmarke Volkswagen (VW), zu der zum Beispiel Golf, Passat oder Polo gehören (VW-Markenwert: 31,3 Milliarden US-Dollar). Dass eine Marke sehr schnell Schaden nehmen kann, hat auch Volkswagen schon erfahren müssen. Anfang der 1990er-Jahre holten die Wolfsburger den vermeintlichen Wundermanager José Ignacio López, der zuvor als „Kostenkiller“ bei General Motors zu Ruhm gekommen war. Doch die kompromisslose Verhandlungsführung des Spaniers mit den Zulieferern führte in der Folge zu starken Qualitätseinbußen bei den gelieferten Komponenten, worunter schließlich auch die Qualität der Volkswagen-Modelle litt. Die Folge waren tiefrote Zahlen und eine existenzielle Krise. Erst die Rückbesinnung auf die ureigene Stärke, also die hohe Markenqualität, führte Volkswagen wieder zurück in die Erfolgsspur.

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets

Bildquelle: Pressefoto Volkswagen


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