EUR/USD – Bitte anschnallen! Es wird wieder turbulent!

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Bildquelle: Pressefoto Europäische Zentralbank

Die in dieser Woche anstehenden Events haben das Potential, EUR/USD auf eine ordentliche Achterbahnfahrt zu schicken. Ein Ausblick auf die kommenden Tage.

Rückblick: Das Tief der Handelswoche wurde direkt zum Auftakt markiert im Bereich des vorangegangenen Bewegungstiefs bei 1,2365 USD. Danach ging es drei Tage in Folge aufwärts bevor ein erneuter Schwächeanfall den Euro bis in den Bereich um 1,2425 USD drückte. Insgesamt aber eine vergleichsweise eher ruhige Handelswoche.

Ausblick: In dieser Woche stehen einige Events und Wirtschaftsdaten auf dem Kalender, die das Potential haben, die eine oder andere größere Bewegung auszulösen. Am Dienstag steht eine Rede von Janet Yellen an. Am Mittwochnachmittag kommt dann mit dem ADP Report ein erster Vorgeschmack darauf, wie der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag ausfallen könnte. Am Donnerstag dann das Highlight der Woche: Die EZB-Zinsentscheidung und vor allem die anschließende Pressekonferenz von und mit Mario Draghi!

Im Vorfeld der EZB Entscheidung am Donnerstag und des US-Arbeitsmarktberichtes am Freitag, dürften sich sowohl die Bullen als auch die Bären tendenziell eher zurückhalten: Bewegungen von 150 Pips und mehr sind im Vorfeld eher unwahrscheinlich. Dennoch besteht aus technischer Sicht die Möglichkeit für eine stärkere Erholung in den Bereich 1,2585 – 1,2620 USD, wenn es den Bullen gelingen sollte, die 1,2500 Marke auf Stundenschlusskursbasis zurückzuerobern. Dafür sollte aber das bisherige Tagestief von 1,2420 USD in den kommenden 48 Stunden nicht mehr unterboten werden! Eventuelle Zugewinne dürften sich jedoch wie gesagt im Rahmen halten in der ersten Wochenhälfte, da den Bullen die Tatsache in Erinnerung geblieben sein wird, dass Mario Draghi`s Auftritte zuletzt jeweils für einen crashartigen Einbruch beim EUR/USD gesorgt hatten. Im untenstehenden Tageschart sehen Sie die kurz- bis mittelfristig relevanten Marken, sowie den derzeit weiterhin (noch) intakten Abwärtstrend. Wird dieser gebrochen, könnten wir eine stärkere Erholung Richtung 1,2585 – 1,2620 USD und potentiell 1,2700 – 1,2760 sehen. In diesen Bereich würde sich ein erneuter mittelfristiger Einstieg auf der Shortseite anbieten: Der übergeordnete Bärenmarkt ist unverändert intakt.Quelle: Guidants Devisen-Analysen

Quelle: Guidants Devisen-Analysen

Autor: Henry Philippson, Charttechnischer Analyst bei GodmodeTrader.de.

Bildquelle: Pressefoto Europäische Zentralbank


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