Aktienmärkte im Seitwärtsmodus

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Kraft- und saftlos, so wird sich die deutsche Konjunktur 2015 entwickeln. Nach hohen Zuwächsen in den vergangenen Jahren scheint das Potenzial beim DAX deshalb zunächst ausgereizt zu sein. Umso wichtiger ist es, die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen.

Weihnachten und Silvester stehen schon fast vor der Tür, und es wird damit höchste Zeit, sich einmal intensiv mit den Aktienmarktaussichten für 2015 auseinanderzusetzen. Und da sieht das Bild für die heimischen Blue Chips lange nicht mehr so freundlich aus, wie noch in den vergangenen Jahren.

Während die Weltwirtschaft dank der guten Entwicklung in den USA und Asien insgesamt recht solide wachsen sollte, sind für die Eurozone nur sehr verhaltene Steigerungen zu erwarten. Anhaltende Probleme in Frankreich und Italien hemmen den Aufschwung und verhindern in Verbindung mit den diversen internationalen Belastungsfaktoren eine schnellere Erholung aus der Rezession. Hinzu kommt die Einführung des Mindestlohns, der sich negativ auf die hiesigen Unternehmensgewinne auswirken wird. Auch wenn die gute Arbeitsmarktlage den Konsum stützt und sich die niedrigen Zinsen positiv auf die Investitionsausgaben auswirken, wird sich die deutsche Konjunktur diesem belastenden Umfeld nicht entziehen können. Beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist 2015 deshalb mit einem Wachstum von nicht mehr als einem Prozent zu rechnen.

Die DAX-Unternehmen selbst dürften Investoren im kommenden Jahr erneut durch eine mehrheitlich hohe Bilanzqualität, stabile Dividenden und ein solides Gewinnwachstum überzeugen. So hoch, wie vielfach erwartet, werden die Gewinnzuwächse allerdings nicht ausfallen. Dank des schwachen Euros, der expansiven EZB-Politik und der anhaltend niedrigen Verzinsung bei Anlagealternativen bleiben die Rahmenbedingungen für Aktien zwar positiv, nach den dynamischen Kurszuwächsen in den zurückliegenden Jahren dürften diese Faktoren in den aktuellen Kursen aber zum überwiegenden Teil eskomptiert sein. Infolgedessen sollte der Deutsche Aktienindex sein aktuell hohes Niveau von 9.900 Punkten mittelfristig nicht halten können. Wir erwarten per Ende 2015 ein Bereich um 9.500 Punkte.

Dabei dürfte sich das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer aufgrund des wachstumsschwachen Umfelds 2015 insgesamt korrekturanfälliger als in früheren Jahren zeigen. Starke Schwankungen und zwischenzeitliche Kursrückgänge sind demzufolge zu erwarten. Für den deutschen Leitindex ist in den kommenden zwölf Monaten deshalb mit einer Handelsspanne zwischen rund 8.500 und 10.000 Punkten zu rechnen. Anleger sollten innerhalb dieser Bandbreite immer wieder konsequent Chancen nutzen.

Für konservative Investoren bieten sich dabei insbesondere die sogenannten „Dividendenaristokraten“ an. Darunter sind Unternehmen zu verstehen, die bei einer attraktiven Dividendenrendite ihre Ausschüttungen in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht haben und darüber hinaus mit einer hohen Bilanzqualität und einem soliden Gewinnwachstum glänzen. Für kurzfristig orientierte Anleger könnten sich nach einer erfolgten Korrektur zudem Chancen auf ein Comeback der Zykliker ergeben. Dabei erscheinen die Chancen bei Automobilwerten besonders hoch, da diese zudem von einem schwachen Euro profitieren.

Anlegern sei geraten, sich einmal intensiv mit Capped Bonus Zertifikaten auseinanderzusetzen.

Insbesondere im Hinblick auf ein ausgewogenes Chance- Risikoprofil kann sich in Schwächephasen der Kursnotierungen des DAX Index und deren Aktien ein Einstieg in diese Bonus Cap Zertifikaten lohnen. So sind aktuell bei Sicherheitspuffern von 20%, Renditen von 6 – 9% p.a. möglich.

Stand 26.11.2014/ Ein Gastkommentar von Stefano Angioni, eniteo
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