Im Fokus DAX: Anleger hoffen auf eine Jahresendrallye

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Einmal mehr haben die Notenbanken den Aktienmärkten eine Steilvorlage geliefert. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob wir nur ein von der Aussicht auf eine anhaltend lockere Geldpolitik angefachtes Strohfeuer gesehen haben, oder doch den Beginn einer Jahresendrallye.

Besonders gut schien der Schritt der chinesischen Zentralbank, die Leitzinsen erstmals seit mehr als zwei Jahren zu senken, bei den Börsianern anzukommen. Wie die Notenbank am 21. November mitteilte, sinkt der Zins auf Einlagen um 0,25 Prozentpunkte auf 2,75 Prozent. Für von der People’s Bank of China geliehenes Geld muss man wiederum mit 5,6 Prozent 0,4 Prozentpunkte weniger hinlegen als zuletzt. Dabei hatte sich die Zentralbank zu dem überraschenden Schritt entschlossen, nachdem das Wachstum in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt einiges von seiner Dynamik verloren hatte. Nur einen Tag zuvor hatte die Bank HSBC vermeldet, dass der vorläufige Einkaufsmanagerindex für die chinesische Industrie für den Monat November von 50,4 Punkten im Oktober auf 50,0 Zähler gefallen sei. Damit wurde außerdem der tiefste Stand seit sechs Monaten erreicht.

Neben der überraschenden Maßnahme der chinesischen Zentralbank waren zuletzt aber auch die anhaltenden Beteuerungen von EZB-Chef Mario Draghi, zu weiteren geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen bereits zu sein, um gegen die sinkende Inflation und die schwächelnde Konjunktur in der Eurozone vorzugehen, für die gute Anlegerstimmung verantwortlich. Allerdings könnte Draghi möglicherweise doch nicht so schnell wie gedacht zum Handeln gezwungen sein, wenn sich die Konjunkturindikatoren hierzulande weiter aufhellen sollten.

Immerhin konnte das Mannheimer ZEW-Institut am 18. November verkünden, dass die ZEW-Konjunkturerwartungen im November mit einem Sprung im Vormonatsvergleich von minus 3,6 Punkte auf plus 11,5 Zähler zum ersten Mal in diesem Jahr angestiegen sind. Den ersten Anstieg seit April erlebte wiederum der ifo-Index. Demnach verzeichnete der wichtigste deutsche Konjunkturindikator laut Angaben des ifo-Instituts vom 24. November einen Anstieg um 1,5 Punkte auf nun 104,7 Zähler. Dabei könnte der niedrige Ölpreis der europäischen Wirtschaft zusätzliche Luft verschaffen, während der zuletzt schwächelnde Euro der Exportwirtschaft zugutekommen dürfte und damit die Unternehmensgewinne sowie die Aktienkurse beflügeln könnte.

Während die sich leicht aufhellenden Konjunkturindikatoren und die Notenbankpolitik zum Jahresende den DAX nach oben treiben könnten, dürften auch die anhaltend niedrigen Zinsen auf Spareinlagen sowie die Anlegersorgen vor Negativzinsen auch deutsche Investoren vermehrt über Aktieninvestments nachdenken lassen. Auf  der anderen Seite besteht die Gefahr, dass die geopolitischen Herausforderungen derzeit schlicht unterschätzt werden. Die ungelösten Krisen in der Ukraine oder im Nahen Osten bergen jederzeit das Risiko, auch an den Finanzmärkten für enorme Turbulenzen zu sorgen und damit auch eine Jahresendrallye im DAX zu verhindern.

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Notierungen erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT65FU) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,33, die Knock-Out-Schwelle bei 7.040 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende DAX-Kurse setzen möchte, erhält mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DT65HH, aktueller Hebel 3,51; Knock-Out-Schwelle bei 12.430 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu.

Stand: 25.11.2014/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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