Before the Bell: ThyssenKrupp mit roten Zahlen, US-Futures derzeit fester

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ThyssenKrupp meldet rote Zahlen

An den deutschen Aktienmärkten dominieren zum Wochenschluss zwei Werte. Zum einen der Stahlkonzern ThyssenKrupp. Hier sorgten zunächst der ausgewiesene Milliardenverlust für wenig Begeisterung, die geplante Dividendenausschüttung von 30 Cent je Aktie. Konkret ging der Umsatz im gesamten Geschäftsjahr deutlich von 53,4 Mrd. Euro auf 40,6 Mrd Euro zurück. Das Ergebnis vor Steuern brach von +3,13 Mrd. Euro auf -2,36 Mrd. Euro ein. Den Angaben zufolge war es erheblich durch Sondereffekte – insbesondere durch Restrukturierungsaufwand, Impairment-Abschreibungen und Projektkosten für die neuen Stahl- und Weiterverarbeitungswerke in Brasilien und den USA – belastet. Dennoch kann die Aktie derzeit ein halbes Prozent zulegen.

Porsche-Deal belastet VW

Der zweite Titel ist erneut Volkswagen. Hier belasten zum einen die katastrophalen Porsche-Zahlen. Zum anderen sorgen auch Spekulationen über die Zukunft im DAX für Gesprächsstoff. Gestern war die Stammaktie seit langem wieder unter die 100-Euro-Marke gefallen. Aktuell verliert die Stammaktie erneut über 3 Prozent. Bei den Vorzügen geht es dagegen wieder leicht nach oben.

Deutsche BIP-Zahlen überzeugen nicht

Die heute für Deutschland vorgelegten BIP-Zahlen sorgen daneben für wenig Eurphorie, obwohl sich die deutsche Wirtschaft wohl schneller als gedacht erholt. Dagegen schaut man in den USA heute wohl etwas genauer hin. Hier werden in Kürze die Daten zur Handelsbilanz für September, sowie die Ausfuhrpreise für Oktober veröffentlicht. Am Nachmittag folgt dann die Verbraucherstimmung der Uni Michigan für November.

Aktuell notieren die US-Futures für NASDAQ und S&P500 jeweils 0,1 Prozent fester. Der DAX zeigt sich wiederum bei 5.660 Punkten kaum verändert.


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