Gold: Wann lohnt der Einstieg beim „Krisenmetall“?

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bundesbank

Gold-Fans haben seit Langem keine Freude an dem glänzenden Edelmetall. Im Juni 2013 testete Gold erstmalig die Unterstützung im Bereich von 1.200 US-Dollar. Es folgte eine Aufwärtsbewegung bis auf 1.400 US-Dollar, bevor der Bereich von 1.200 US-Dollar erneut getestet wurde. Danach hieß das Kursziel erneut 1.400 US-Dollar.

Auch im zweiten Anlauf konnte diese Marke nicht überwunden werden. Ein dritter und vorläufig letzter Test der 1.200er-Marke folgte Anfang Oktober. Im Folgenden haben wir für Sie den aktuellen Point & Figure Chart des Goldpreises in der Standardwährung US-Dollar analysiert:

Point & Figure Chart: Keine Bullen in Sicht!

Vor rund drei Jahren, mit dem Erreichen des Allzeithochs bei 1.895 US-Dollar, legte der Goldpreis den „Rückwärtsgang“ ein. Der Abwärtstrend (vgl. Linie 1) wurde im Februar durch eine X-Säule unterbrochen. Es mehrten sich zum damaligen Zeitpunkt die Anzeichen eines neuen Aufwärtstrends, der sich jedoch im Nachhinein als eine “Bullenfalle“ herausstellte. Im Oktober 2012 setzte der Abwärtstrend (vgl. Linie 2) seine Bewegung fort.

Point & Figure Verkaufssignal

Dreimal testete der Point & Figure Chart seine Unterstützung im Bereich von 1.200 US-Dollar (vgl. Linie 3), bevor in der vergangenen Handelswoche diese Unterstützung unterschritten worden ist. Dieses ist ein eindeutiges Point & Figure-Verkaufssignal. Von einem Einstieg bei Gold raten wir derzeit ab. Ein neues Point & Figure-Kaufsignal ist weit und breit nicht in Sicht. Das nächste Point & Figure-Kaufsignal würde mit dem Überwinden der letzten X-Säule, bei 1.365 US-Dollar erreicht werden bzw. dem Überwinden der Abwärtstrendlinie (vgl. Linie 2). Es bleibt also die Frage offen, ob der Goldpreis weiter fällt. Eine nächste wichtige Unterstützung liegt im Bereich von 1.000 US-Dollar. Spekulative Investoren können von diesem Abwärtspotential profitieren.

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Fazit

Ein Einstieg bei Gold lohnt sich derzeit nicht. Spekulative Anleger können von einer Short-Position profitieren, beispielsweise mit einem MiniFuture Short der DZ Bank (WKN DZG7ML). Jedoch sollte bei solch einem Engagement der Wechselkurs nicht aus den Augen verloren werden.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bundesbank


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