BASF: Bringt die Euro-Schwäche die Kurserholung?

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Bildquelle: Pressefoto BASF

Beim weltgrößten Chemiekonzern BASF (WKN BASF11) liefen die letzten drei Monate seit Veröffentlichung der Quartalszahlen nicht sehr berauschend. Zwar konnten dank Kosteneinsparungen, eines starken Chemiegeschäfts sowie eines überzeugenden Öl- und Gasgeschäfts solide Zahlen abgeliefert werden, aber die Analysten reagierten enttäuscht. Stichwort Währungseffekte. Doch genau die könnten im dritten Quartal zu einem entgegengesetzten Effekt geführt haben, denn die Euro-Schwäche hat sich in den letzten Monaten deutlich stärker gezeigt. Am Freitag werden die entsprechenden Zahlen veröffentlicht. Von daher macht ein Engagement jetzt schon Sinn.

Trotz der negativen Währungseffekte hatte die BASF den um 1 Prozent auf 18,5 Mrd. Euro und das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen um 12 Prozent auf rund 2,1 Mrd. Euro steigern können. Der Ausblick für das Gesamtjahr war damals bestätigt worden. Im dritten Quartal kamen hier nun deutlich günstigere Euro-Dollar-Notierungen hinzu, so dass die Bilanz am Freitag positive Überraschungen bieten könnte.

So oder so ist die BASF-Aktie auf dem aktuellen Niveau langfristig kein schlechter Kauf, denn: Chemie wird weltweit in allen Industriesektoren benötigt. Die BASF wiederum ist mit Abstand der größte Chemiekonzern der Welt und in allen wichtigen Geschäftsfeldern aktiv.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Die Zahlenveröffentlichung wurde von vielen Anlegern als Chance für Gewinnmitnahmen genutzt. In der Folge gab die Aktie deutlich nach – in der Spitze bis auf 64 Euro. Zwischenzeitliche Berichte um eine Konjunkturabkühlung hatten entsprechende Abschläge beschleunigt. Doch inzwischen hat die Aktie einen Boden ausgebildet und konnte bereits die 70-Euro-Marke wieder in Angriff nehmen. Fundamental sieht es unverändert positiv aus. Mit einem 2015er KGV von 11 ist die Aktie fast schon ein Schnäppchen. Als Sahnehäubchen obendrauf bietet das Papier noch eine Dividendenrendite von 3,9 Prozent. Wer mit Blick auf die Zahlen kurzfristig auf eine Outperformance der Aktie setzen will, könnte sich einmal das Produkt mit der WKN HY5RUB ansehen.

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Bildquelle: Pressefoto BASF


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