DAX: Eilt die Fed erneut zur Rettung?

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Nach den jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten und der gestiegenen Nervosität bei den Anleger scheint eine Jahresend-Rallye im DAX schwieriger zu werden als gedacht.

Nach einer kleinen Sommer-Korrektur machte sich der DAX auf den Weg zur 10.000er-Marke, doch nun wären Investoren hierzulande froh, wenn das wichtigste deutsche Börsenbarometer wenigstens über 9.000 Punkte klettern könnte. Dies wäre zumindest psychologisch ein wichtiger Schritt. Dabei waren es vor allem die geopolitischen Herausforderungen und die aufgekommenen Sorgen vor einer abnehmenden Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft, die eine mögliche Rallye im Schlussquartal des Jahres stoppten, noch bevor sie überhaupt so richtig an Fahrt gewinnen konnte.

Als Initialzündung für die jüngsten Kursverluste diente die am 7. Oktober vom Internationalen Währungsfonds (IWF) gesenkte Prognose für das diesjährige globale Wirtschaftswachstum um 0,1 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent.  Außerdem wurde für 2015 nur noch ein Wert in Höhe von 3,8 Prozent in Aussicht gestellt, nachdem es bis vor kurzen noch 4,0 Prozent gewesen waren. Als Gründe für die gesenkten Prognosen werden insbesondere die enttäuschende wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone und die Unsicherheiten, die die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten für die weltweite Konjunktur darstellen würden, angeführt. Immerhin senkte der Währungsfonds die Wachstumsprognose für die Eurozone für 2014 von 1,1 auf 0,8 Prozent, während das BIP 2015 laut Prognose nur noch um 1,3 Prozent und nicht wie zuletzt vorhergesagt um 1,5 Prozent wachsen soll.

Während die politischen Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine sowie die gesenkten Konjunkturaussichten die DAX-Notierungen belasten sollten, bleibt die Hoffnung der Investoren, dass mit einem anhaltenden US-Aufschwung und einem noch entschiedeneren Vorgehen der EZB im Kampf gegen die sinkende Inflation und eine stagnierende Konjunktur positive Impulse einhergehen würden. Immerhin könnte EZB-Chef Mario Draghi mit den vor allem in Deutschland umstrittenen Staatsanleihekäufen ein noch stärkeres Signal senden, dass er bereit ist für die Euro-Rettung „wirklich“ alles Notwendige zu unternehmen. Gleichzeitig bleibt die Hoffnung für die Börsianer, dass die Fed länger als gedacht an niedrigen Zinsen festhalten könnte.

Zwar signalisierten die September-Arbeitsmarktdaten in den USA, dass sich die größte Volkswirtschaft der Welt weiterhin auf Erholungskurs befindet, allerdings dürften nicht alle Daten der Fed geschmeckt haben. Während im September laut Angaben des Arbeitsministeriums vom 3. Oktober 248.000 neue Stellen in der Privatwirtschaft geschaffen werden konnten und die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent zurückging, verharrte die so genannte „participation rate“ mit 62,7 Prozent  auf dem niedrigsten Stand seit Ende der 1970er. Damit könnte sich die Fed zur Freude von Anlegern weltweit möglicherweise doch noch nicht ganz so wohl dabei fühlen, den Leitzins 2015 erstmals seit Jahren wieder anzuheben.

Quelle: Guidants Index-Analysen
Quelle: Guidants Index-Analysen

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Notierungen erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT65FQ) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,22, die Knock-Out-Schwelle bei 6.090 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende DAX-Kurse setzen möchte, erhält mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DT65GZ, aktueller Hebel 3,28; Knock-Out-Schwelle bei 11.040 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu.

Stand: 15.10.2014/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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