Amazon-Kunden und die Frankfurter Buchmesse

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Bildquelle: Pressefoto Amazon.de

Die Frankfurter Buchmesse ist in Literaturkreisen eine Institution. Umso überraschender, dass mit Amazon auch ein auf den ersten Blick Branchenfremder die Gelegenheit nutzt, um auf seine Produkte aufmerksam zu machen. Auf den zweiten Blick wird jedoch klarer, warum der Champions-Wert auch hier präsent sein: Amazon (WKN 906866) hat mit seinem Kindle den Ebook-Markt aus der Taufe gehoben und so den Buchmarkt ins 21. Jahrhundert transferiert.

Kindle vs. Klassische Bücher

Bekannt geworden ist Amazon zwar für den Versand von Waren aller Art. Insbesondere Bücher, CDs und DVDs stehen aber nach wie vor hoch im Kurs. Doch die digitale Sparte des Konzerns macht kontinuierlich mehr Umsatz. Das ist zu einem großen Teil natürlich der Innovationsfähigkeit von Amazon zu verdanken. Zunächst wurde das klassische Kindle als Ebook-Reader populär, später auch die Tablett-Variante Kindle Fire. Das klassische Buch ist damit zwar noch längst keineswegs ausgestorben, im Alltag kann das Ebook aber seine Vorteile ausspielen.

Der nützliche Alltagssieger

Der praktische Nutzen des digitalen Buches zeigte sich dann in den vergangenen Tagen gleich zweimal. Zunächst wurde im Rahmen der Buchmesse der Deutsche Buchpreis an Lutz Seiler und sein Buch „Kruso“ verliehen. Der einfachste und schnellste Weg an den Titel zu kommen, war per Kindle.

Ähnlich verhielt es sich zwei Tage später bei der Bekanntgabe des Literaturnobelpreisträgers. Der Name Patrick Modiano war sicherlich nur wenigen Spezialisten bekannt. In der regulären Buchhandlung waren die wenigen, vorhandenen Exemplare schnell ausverkauft gewesen. Was ist da einfacher, als per Kindle die wichtigsten Werke Modianos mit ein paar Klicks zu erwerben und sich selbst ein Bild über das Schaffen des Preisträgers zu verschaffen? Das bedeutet:

Viele Innovationen „made by Amazon“

Amazon hat mit dem Kindle eine nachweislich erfolgreiche Möglichkeit geschaffen, mit dem klassischen Buch auch im 21. Jahrhundert noch Geld zu verdienen. Sowohl Verlage, als auch Autoren verdienen neben Amazon an dieser Variante. Der Verbraucher wiederum kann sich über einen schnellen und einfachen Zugang zu Literatur erfreuen. In den USA gibt es mit einem Flatrate-Zugang sogar die Möglichkeit eine ganze Bibliothek einzusparen. Zusammen mit anderen Innovationen auf dem Bereich Video-Streaming und Musik-Download ist Amazon einer der am besten auf den digitalen Wandel vorbereiteten Anbieter. Den Erfolg des digitalen Geschäfts sowie der klassischen Handelsaktivitäten spiegelt sich natürlich auch an der Börse wieder:

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Aufgrund der Verlust-Ratio von 2,95 zählt Amazon zu den spekulativeren Champions. Dafür werden Investoren im langfristigen Mittel durch jährliche Kursgewinne von fast 24 Prozent entschädigt (Gewinn-Konstanz 92%). boerse.de-Aktienbrief-Leser konnten mit den bisherigen acht Empfehlungen durchschnittlich über 45 Prozent an Gewinn verbuchen.

Stand: 10.10.2014/ Ein Gastkommentar der Aktien-Ausblick-Redaktion
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Bildquelle: Pressefoto Amazon.de


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