McKesson: Deutschland-Präsenz zahlt sich aus

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Bildquelle: Pressefoto McKesson

Der Gesundheitsmarkt ist einer der interessantesten Wachstumsmärkte. Nicht nur, dass wir Deutschen immer älter werden, auch weltweit steigt durch die moderne Medizin die Lebenserwartung immer weiter an. Neben ärztlicher Versorgung ist der Umstand vor allem besseren Medikamenten geschuldet.

Einer der Hauptprofiteure dieser Entwicklung ist der Pharmagroßhandel. Der deutsche Branchenprimus Celesio (WKN CLS100) wurde zu Jahresanfang vom US-Anbieter McKesson (WKN 893953) übernommen. Der Champion ist damit auch in Deutschland sehr präsent. Die Aktie derweil kann die starke Performance angesichts der Übernahme weiter verbessern.

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McKesson: Celesio-Übernahme schließt Lücke

McKesson machte über Jahrzehnte einen großen Bogen um Deutschland. Im Jahr 2013 kam dann erstmals die Idee bei den Amerikanern auf, den deutschen Pharmagroßhändler Celesio zu übernahmen. Ein erster Versuch scheiterte, doch beim zweiten Anlauf gelang McKesson im Frühjahr 2014 die mehrheitliche Übernahme des deutschen Wettbewerbers. Wann und ob eine vollständige Übernahme noch folgt, ist noch offen. Doch mit mehr als 75 Prozent der Anteile hat McKesson inzwischen das Sagen. Zumal auch entsprechende Personalveränderungen durchgesetzt wurden.

McKesson – fast zwei Jahrhunderte Erfahrung

Die Tatsache, dass McKesson so lange einen Bogen um Deutschland machte, wurde auf den stark regulierten und von Interessengruppen getriebenen Markt zurückgeführt. Seit einiger Zeit sieht sich McKesson in der Lage, auch mit schwierigen Märkten umzugehen. Kein Wunder, blickt das Unternehmen doch auf eine lange Historie zurück. Bereits 1883 wurde das Vorläuferunternehmen Olcott & McKesson durch Charles Olcott und John McKesson gegründet. Im Lauf der folgenden Jahrzehnte änderte das Unternehmen aufgrund von Fusionen und Übernahmen des Öfteren seinen Namen. Einzige Konstante: McKesson war stets Bestandteil des Namens.

Übernahme wirkt sich für McKesson positiv aus

Die direkten Folgen der Übernahme in Deutschland waren bereits im ersten Geschäftsquartal zu spüren. Dabei stieg der McKesson-Umsatz um 37 Prozent auf 44 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn wiederum sank aufgrund der Übernahmekosten um 5 Prozent auf 403 Mio. US-Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie wiederum konnte um 18 Prozent auf 2,49 US-Dollar gesteigert werden. Im Gesamtjahr soll dieser Wert bei 10,50 bis 10,90 US-Dollar liegen.

Auf Grundlage der Performance-Analyse weist die McKesson-Aktie ein sehr vielversprechendes Chance-Risiko-Profil auf. So bescheinigt die Verlust-Ratio von lediglich 1,63 dem Gesundheits-Champion ein deutlich unterdurchschnittliches Anlagerisiko. Gleichzeitig stehen seit 2004 im Mittel jährliche Kursgewinne von rund 19 Prozent zu Buche, während die Gewinn-Konstanz 89 Prozent beträgt.

Stand: 09.10.2014/ Ein Gastkommentar der Aktien-Ausblick-Redaktion
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Bildquelle: Pressefoto McKesson


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