BMW: Purzelnde Rekorde

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Bildquelle: Pressefoto BMW AG

Im bisherigen Jahresverlauf konnte BMW (WKN 519000) neue Verkaufserfolge an den Tag legen und befindet sich daher auf bestem Wege erstmals in der Firmengeschichte in einem Jahr mehr als 2 Millionen Fahrzeuge abzusetzen. In Verbindung mit der hohen Profitabilität gegenüber Branchenkonkurrenten wie Daimler sollte auch die BMW-Aktie ihre jüngst unterbrochene Rekordjagd wieder aufnehmen können.

Schon nach sechs Monaten hatte BMW zum ersten Mal in einem ersten Halbjahr mehr als 1 Million Autos an den Mann gebracht. Angesichts des weiterhin boomenden Automarktes in China, der erfreulichen Entwicklung in den USA und neuer Modelle dürfte die Marke von 2 Millionen verkauften Fahrzeugen in 2014 kein Problem darstellen. Auch wenn gerade die Premium-Tochter von Volkswagen, Audi, mit großen Schritten aufholt, werden die Münchener auch in diesem Jahr die Spitzenposition im Premiumsegment der Autobranche verteidigen. Weil sich die positive Absatzentwicklung im ersten Halbjahr 2014 insbesondere auf der Ergebnisseite positiv niedergeschlagen hat, wurden die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Demnach sollen die erwarteten Absatz- und Umsatzzuwächse zu einem „deutlichen“ Anstieg des Vorsteuerergebnisses beitragen.

Im zweiten Quartal lag das Vorsteuerergebnis bei 2,7 Mrd. Euro und damit um 30,9 Prozent höher als noch vor einem Jahr. Zudem wurde damit das beste Quartalsergebnis in der Unternehmensgeschichte markiert. Das EBIT stieg um 26,0 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro, während der Nettogewinn um 27,2 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro kletterte. Besonders beeindruckend fiel der Anstieg der in der Autobranche viel beachteten operativen Marge von 9,5 Prozent im Vorquartal auf 11,7 Prozent aus. Allerdings sorgten ungünstige Wechselkurbedingungen dafür, dass der Umsatz zwischen April und Juni lediglich um 1,8 Prozent auf 19,9 Mrd. Euro gesteigert wurde.

Daneben wehte BMW, aber auch anderen Premiumherstellern, weiterer Gegenwind entgegen. Zwar können die Hersteller vor allem in China immer noch hervorragende Absatzzahlen verbuchen, allerdings sind einige Automobilkonzerne in den Fokus der Regulierungsbehörden wegen möglicher Preisabsprachen geraten. Gleichzeitig kommt der europäische Automobilmarkt weiterhin nicht auf die Beine, während die Dynamik in den USA zuletzt etwas nachgelassen hatte. Dabei hat BMW vor kurzem angekündigt, ein neues Nordamerika-Werk in Mexiko zu bauen. Sollte sich der US-Markt jedoch weiter abkühlen, könnten die erhofften positiven Wirkungen ausbleiben.

Unsere DZ BANK Analysten bleiben jedoch in Bezug auf BMW optimistisch. Aus diesem Grund wurden jüngst das „Kaufen“-Rating für die BMW-Aktie und der faire Wert von 98 Euro bestätigt. Auf Analystenseite sieht man die positive Haltung gegenüber BMW sowohl durch die bisherige Absatzentwicklung als auch durch die operative Entwicklung im ersten Halbjahr 2014 bestätigt. Zudem wird die BMW-Aktie insbesondere gegenüber der von Daimler bevorzugt.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Mit Blick auf das aktuelle Volatilitätsumfeld und die fundamentale Analyse des Unternehmens BMW, könnte sich ein Call-Optionsschein der DZ BANK (WKN DZW29P) auf die Aktie des DAX-Konzerns anbieten. Das Papier wird am 27. März 2015 fällig, während der Strike bei 85,00 Euro liegt und das Bezugsverhältnis 10:1 beträgt. Steigt der Kurs der BMW-Aktie bis März auf den fairen Wert von 98,00 Euro, steht der Optionsschein bei 1,30 Euro. Bei einem aktuellen Verkaufskurs des Optionsscheins von 0,38 Euro würde dies einer Rendite von etwa 240 Prozent entsprechen.

Stand 08.10.2014/ Ein Gastkommentar von Stefano Angioni, eniteo
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Bildquelle: Pressefoto BMW AG


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