Gold – Jetzt kaufen?

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bundesbank

Ob im Bekanntenkreis oder im Verein – oft höre ich in den letzten Tagen die Frage, ob man nicht auf dem derzeit günstigen Niveau Gold kaufen könne? Nun – ein Kaufsignal liegt noch nicht vor. Lesen Sie hier weiter:

Vor kurzem habe ich Ihnen mein Kursziel für ein worst-case-Szenario im Goldpreis präsentiert: 970$. Der Goldpreis auch mit weiter fallenden Notierungen und einem Test und Breakversuch der 1.200er-Marke – in diesem Bereich verläuft eine sehr relevante Unterstützung, die untere Begrenzung eines langfristigen fallenden Dreiecks. Da jedoch der Goldpreis schon Anfang September aus einem seit Jahresbeginn laufenden Dreiecks nach unten herausgefallen ist, besteht weiterhin ein recht hohes Risiko, dass auch das langfristige Dreieck nach unten verlassen wird. Mit Kursziel in Richtung 970$.

Interessant aktuell zwar die Gegenbewegung in den letzten Tagen. Doch Vorsicht! Dies könnte nur eine technische Erholung darstellen, ein Pullback an die Anfang September gebrochene Unterstützungs-Zone bei ca. 1.230/40$ – die nun wiederum einen Widerstand darstellt (Polaritätswechsel genannt). Solange also auch der Goldpreis nicht über ca. 1.240$ intraday und folgend auch über 1.260$ per Weekly-Close ansteigt, ist eine Erholung eher auf tönerne Füße gestellt.

Ein übergeordnetes Kaufsignal liegt also noch nicht vor.

Quelle: Guidants Rohstoff-Analysen
Quelle: Guidants Rohstoff-Analysen

Das seit Jahresanfang 2014 bestehende Dreieck wurde Anfang September nach unten verlassen – hieraus kann ein Kursziel unter dem langfristigen Dreieck abgeleitet werden. Damit ergibt sich jedoch auch ein worst-case-Szenario deutlich fallender Kurse. Aktuell eine Gegenbewegung ausgehend von der Unterstützung, die jedoch noch nicht überinterpretiert werden sollte. Deutlich positiv erst über 1.260$ per Weekly-Close.

Quelle: Guidants Rohstoff-Analysen
Quelle: Guidants Rohstoff-Analysen

Die Tageskerzen in den letzten Tagen mit einem bullish harami – hier wäre noch etwas Schwung nach oben zu erwarten mit anschließend wiederholtem Test der jüngsten Tiefs.

Autor: Stefan Salomon, Charttechnischer Analyst bei GodmodeTrader.de.

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bundesbank


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