Alles prima mit dem Klima(schutz)? – die Welt blickt nach Kopenhagen und Anleger könnten profitieren…

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In einem Monat, kurz vor Weihnachten, ist es soweit. Die Welt, zumindest die Menschen, die sich nicht nur um die Nachrichten auf ihrem Blackberry und über ihre nächsten Gucci-Schuhe Gedanken machen, blicken gen Skandinavien. Genauer nach Kopenhagen. Im Land der schönen blonden Frauen findet die 15. Klimakonferenz der Vereinten Nationen statt.

Kopenhagen ist eine Herausforderung

Es ist eines klar: Die teilnehmenden Regierungsvertreter stehen vor der großen Herausforderung, ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Klimaprotokoll zu vereinbaren. Das ambitionierte Ziel ist eine globale Klimavereinbarung für die Zeit nach 2012, wenn das Kyoto-Protokoll ausläuft, zu schließen, heißt es offiziell.

Umweltbewusstsein in Deutschland

Bei uns in Deutschland ist das Umweltbewusstsein auf einem hohen Niveau. Für 91 Prozent der Bevölkerung ist der Umweltschutz wichtig, so eine gemeinsame Studie des Bundesumweltministerium und des Umweltbundesamts (UBA). So ist das Problembewusstsein für die Risiken und Folgen des Klimawandels sehr hoch. Viel Zuversicht und Vertrauen wird laut der Studie der technischen Innovation als Problemlösung entgegengebracht. Knapp drei Viertel der Befragten erwarten, dass sich künftig durch eine konsequente Umweltschutzpolitik die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft verbessert.

UN-Konferenz kann positive Auswirkungen haben

Von der UN-Konferenz und auch von unserem deutschen Umweltbewusstsein könnte der Finanzmarkt (in)direkt profitieren. Die Reduktion des Kohlenstoffdioxidausstoßes bzw. die Alternativen im Bereich der Energie sind Investmentstories, die in den kommenden Jahren weiter en Vogue sein werden. Sei es Wasser, Ökodiesel, Sonnen– oder Wind-Energie: Diese Optionen werden gespielt. Und wenn man sich die richtigen Unternehmen raussucht, kann man heute schon das Studium seiner Kinder in 20 Jahren finanzieren.

Umweltbranche in der Krise?

„Seal the deal“, so lautet eine Kampagne der Vereinten Nationen, die Werbung für ein Übereinkommen in Kopenhagen macht. Die „grüne Revolution“ – sie war mal vor Jahren hipp an der Börse. Heute ist es ruhig geworden. Die Umweltbranche hat unter der Finanzkrise mächtig gelitten. Den stärksten Einbruch gab es im ersten Quartal 2009. Die Investitionen in neue Windturbinen, Solar-und Biogasanlagen sanken mit 11,4 Milliarden US-Dollar auf das Niveau von Anfang 2006. Doch wenn der Optimismus in der Wirtschaft wieder zurückkehrt, wird auch wieder Geld in die Branche fließen.

Ausdauer braucht man

Das heißt für mich aber nicht, dass die Story zu Ende ist. Man(n) sollte langen Atem beweisen. Jüngst sagte mir ein befreundeter Analyst, dass die Sache weiter interessant sei. Ist auch nachvollziehbar. Denn Alternativen im Bereich der Energie haben wir auf dem Globus keine. Zum Umwelt- und Klimaschutz gibt es keine Alternative. Das wissen die großen Investoren.

Eine gute Wahl…

Einen Tipp habe ich: Nur bitte nicht in den breiten Markt investieren. Es wird in den kommenden Wochen genügend Analysen, Berichte und Einschätzungen zu Umwelt-Aktien geben. Aber nicht alles ist top. Wie immer halt. Vielleicht werden wir auf dieboersenblogger.de ja das eine oder andere Investment mal aus charttechnischer Sicht auseinandernehmen…


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