Bayer: Neue Aufspaltungs-Pläne treiben Aktie auf neues Allzeithoch

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Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

Bei unserem Champions-Wert Bayer (WKN BAY001) gibt es derzeit eine spannende Entwicklung. Nachdem der Konzern sich bereits 2004 erfolgreich von seiner Spezialchemiesparte über einen Börsengang getrennt hat, strebt der Konzern nun einen ähnlichen Schritt bei seiner Kunststoffsparte an. Ob allerdings dieses Geschäft ebenfalls in den Dax aufsteigen kann, wie es Lanxess (WKN 547040) gelang bleibt abzuwarten. Die Bayer-Aktie jedenfalls schoss dank dieser strategischen Unternehmensentscheidung auf ein neues Allzeithoch. Damit wird einmal mehr die (Kurs-)Stärke dieser Champions-Aktie untermauert.

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Fokussierung auf Life-Science

Bayer will sich in Zukunft ausschließlich auf die Life-Science-Geschäfte HealthCare und CropScience fokussieren. Ziel ist es, sich als global führendes Unternehmen für die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze zu positionieren. Im Zuge der Aufspaltung will Bayer laut Konzernchef Marijn Dekkers zwei globale Top-Unternehmen schaffen: „Bayer als Innovationsunternehmen von Weltrang bei den Life-Science-Geschäften und MaterialScience als führendes Unternehmen bei den Polymeren“. Beide Unternehmen hätten Dekkers zufolge beste Chancen, in ihren jeweiligen Industrien erfolgreich zu sein.

Wie genau die Abspaltung von Statten gehen soll, ist noch offen. Das MaterialScience-Geschäft soll jedenfalls innerhalb der kommenden 12 bis 18 Monate als separate Aktiengesellschaft an die Börse gebracht werden. Entweder Bayer bringt das neue Unternehmen im Rahmen eines öffentlichen Angebots an Kaufinteressanten an den Mann oder die Sparte wird ähnlich wie Lanxess als Spinn-off den bestehenden Aktionären übergeben. Damit würden Bayer-Aktionäre entsprechend ihrer Anteile neue Aktien des MaterialScience-Geschäfts erhalten.

Eine Branchenriese entsteht

Mit der angestrebten Selbstständigkeit der Bayer-Sparte MaterialScience entsteht das viertgrößte Chemieunternehmen in Europa. Auf pro forma-Basis erwirtschaftete es 2013 einen weltweiten Umsatz von über 11 Mrd. Euro. Das neue Unternehmen wird weltweit rund 16.800 Mitarbeiter haben, davon etwa 6.500 in Deutschland. Die noch zu gründende Gesellschaft soll einen neuen Unternehmensnamen sowie eine eigenständige Identität bekommen und ihren Hauptsitz in Leverkusen haben.

Für Bayer-Aktionäre stehen also spannende Zeiten bevor, die jedoch so oder so mit deutlichen Kursgewinnen einhergehen dürften. Dass sich Bayer nämlich durch die Abspaltung der Kunststoffsparte von einem konjunkturabhängigen Unternehmensteil trennt, macht das Kerngeschäft des Konzerns nur noch interessanter und die Aktie dürfte nach wie vor im deutschen Leitindex aus dem Chance-Risiko-Blickwinkel zu den langfristig vielversprechendsten Investments gehören. Denn:

Seit 2004 konnte die Aktie im Schnitt 16% pro Jahr aufsatteln (Gewinn-Konstanz 85%) und aktuell können 2,1% Dividendenrendite hinzuaddiert werden. Gleichzeitig bescheinigt die Performance-Analyse dem Papier ein moderates Anlagerisiko, da die Verlust-Ratio derzeit 1,81 beträgt. Wann die Bayer-Aktie wieder ein Nachkaufsignal generiert erfahren boerse.de-Aktienbrief-Leser natürlich wie immer zeitnah in den aktuellen Ausgaben.

Stand: 19.09.2014/ Ein Gastkommentar der Aktien-Ausblick-Redaktion
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Bildquelle: Pressefoto Bayer AG


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