Im Fokus DAX: Zeit für die Rückkehr?

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

„Sell in May and go away…but remember to come back in September“. Gemäß der alten Börsenweisheit schienen Investoren zuletzt nach einer Sommer-Korrektur an die Aktienmärkte zurückzukehren. Dabei konnte auch der DAX einige seiner zwischenzeitlichen Verluste wettmachen und sich sogar der 10.000er-Punktemarke wieder annähern. Allerdings ist es noch längst nicht sicher, dass uns eine Jahresend-Rallye erwartet.

Ein Grund für eine mögliche Rallye könnte die anhaltend lockere Geldpolitik der EZB sein. Immerhin hatte es Zentralbank-Chef Mario Draghi geschafft die Marktteilnehmer in Euphorie zu versetzen, als der Leitzins am 4. September auf den Rekord-Tiefstand von 0,05 Prozent gesenkt wurde. Dies war jedoch nicht die einzige Maßnahme im Kampf gegen die europäische Wachstumsschwäche und die niedrige Inflation in der Eurozone. Vielmehr müssen Geldinstitute nun 0,2 statt 0,1 Prozent zahlen, wenn sie Übernacht-Einlagen bei der EZB tätigen möchten. So richtig interessant wird es jedoch, wenn es an das Thema Anleihekäufe geht. Zwar werden vorerst keine Staatsanleihen vonseiten der Notenbank aufgekauft, allerdings konnte man sich bei den europäischen Notenbankern schon einmal zu einem neuen Programm zum Ankauf von besicherten Anleihen (ABS) und Pfandbriefen durchringen.

Im Fall der US-Notenbank Fed hatten sich die Anzeichen wiederum verdichtet, dass es Mitte 2015 die ersten Leitzinsanhebungen geben könnte. Doch bei einem Blick auf die jüngsten Arbeitsmarktdaten könnten Fed-Chefin Janet Yellen und ihre Kollegen möglicherweise noch ins Grübeln geraten. Schließlich wurden im August laut Angaben des US-Arbeitsministeriums vom 5. September außerhalb der Landwirtschaft lediglich 142.000 neue Stellen geschaffen und damit so wenige wie seit acht Monaten nicht mehr. Daher könnte eine Leitzinserhöhung zur Freude der Anleger möglicherweise etwas länger auf sich warten lassen.

Auch wenn die lockere Geldpolitik der Notenbanken an den Börsen für Auftrieb sorgen dürfte, sorgen die geopolitischen Herausforderungen und die Unsicherheiten über die weltweite Konjunktur für einige Risiken für die Kursentwicklung bei DAX & Co. Zwar hält die vereinbarte Feuerpause in der Ukraine, allerdings ist es noch nicht klar, wie eine endgültige Lösung aussehen soll, die auch zu einem Ende der Sanktionspolitik der EU und der USA gegen Russland führen soll.

Gleichzeitig sprechen die jüngsten Indikatoren nicht gerade dafür, dass sich die europäische Wirtschaft sehr schnell erholen wird, während die Wachstumsdynamik der chinesischen Wirtschaft immer mehr abzunehmen droht. Wie das Pekinger Statistikbüro am 13. September mitteilte, wuchs die Industrieproduktion im August im Vorjahresvergleich lediglich um 6,9 Prozent und damit so schwach wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Im Juli lag das Plus noch bei 9,0 Prozent. Damit bleibt es unsicher, ob das BIP-Wachstumsziel der Regierung für das Gesamtjahr von 7,5 Prozent halten wird. Sollte die Dynamik weiter abnehmen, könnte dies auch eine Jahresend-Rallye im DAX gefährden.

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Notierungen erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT4NPG) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,57, die Knock-Out-Schwelle bei 7.060 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende DAX-Kurse setzen möchte, erhält mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DT3J4Y, aktueller Hebel 3,56; Knock-Out-Schwelle bei 12.070 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu.

Stand: 16.09.2014/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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