Kone: Der Aufzug fürs Depot

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Bildquelle: Copyright © KONE Corporation

Kein modernes Unternehmen ist heutzutage ohne Aufzug denkbar. Statt mühsamer Treppengänge haben sich viele Menschen bereits bei wenig geschossigen Gebäuden an die Annehmlichkeiten eines Aufzugs gewöhnt (In wie weit das der persönlichen Gesundheit zuträgt, sei an dieser Stelle außer Acht gelassen). In der Folge gehören die Hersteller solcher Maschinen zu den Gewinnern dieses Zivilisationstrends. Interessant dabei: Die vier größten Hersteller vereinen dabei mehr als 70 Prozent des Marktes auf sich. Einer davon ist unser finnischer Champion Kone (WKN A0ET4X):

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Kone – in über 50 Ländern aktiv

Von Beginn an war das 1910 gegründete Unternehmen auf den Heimatmarkt in Finnland konzentriert. Der Name Kone leitet sich vom finnischen Wort für Maschine ab, denn dies war der Grundstein des heutigen Unternehmenserfolgs. Doch allein mit dem Geschäft in Finnland begnügte sich Kone nicht:

Im Jahr 1970 begann die weltweite Expansion durch eine erste größere Übernahme in Österreich. Seither haben die Finnen weltweit zahllose regionale Hersteller übernommen und sind inzwischen in über 50 Ländern aktiv. Mit rund 43.000 Mitarbeitern in mehr als 1.000 Niederlassungen garantiert Kone ein hohes Maß an Sicherheit und Service, der gerade bei Aufzügen so wichtig ist.

Daneben hat das Unternehmen auch noch Rolltreppen und automatische Türen im Angebot. Alles in allem wartet Kone weltweit derzeit 950.000 Aufzüge und Rolltreppen. Neben dem Neuverkauf von Maschinen ist das Dienstleistungsgeschäft für rund ein Drittel der Umsätze verantwortlich und sorgt so für einen konjunkturunabhängigen Ergebniskern. Schließlich müssen Aufzüge und Rolltreppen kontinuierlich gewartet werden. Dies alles spiegelt sich in den Geschäftszahlen wieder:

Starke Zahlen

Die Geschäftsentwicklung der letzten Jahre kann sich sehen lassen. Allein zwischen 2009 und 2013 konnte der Umsatz um fast 50 Prozent auf knapp 7 Mrd. Euro gesteigert werden. Ähnlich stark entwickelte sich der Gewinn, der im Geschäftsjahr 2013 bei 713 Mio. Euro lag. Diese Entwicklung will Kone auch in der Zukunft fortsetzen:

Das Unternehmen strebt ein jährliches Umsatzwachstum zwischen 6 und 9 Prozent an. Beim operativen Ergebnis wird ein Wert von 1 bis 1,05 Mrd. Euro angestrebt. Zum Vergleich: 2013 hatte das EBIT noch bei 953 Mio. Euro gelegen.

Ähnlich zuverlässig wie mit den Aufzügen geht es für Kone auch an der Börse nach oben. Denn seit 2004 schraubten sich die Notierungen mit 92%iger Gewinn-Konstanz im Mittel um 21% p.a. Richtung Norden, wozu derzeit 3% Dividendenrendite addiert werden können. Gleichzeitig beträgt die Verlust-Ratio nur moderate 1,85.

Stand: 16.09.2014/ Ein Gastkommentar der Aktien-Ausblick-Redaktion
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Bildquelle: Copyright © KONE Corporation


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