Euro/Schweizer Franken: SHORT die große Chance?

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Das mag Sie überraschen, hat die Schweizer Notenbank (SNB) doch die 1,20 Franken-Marke als „Verteidigungswall“ ausgerufen. Entsprechend ist fast die ganze Trader-Schar long in diesem Währungspaar: Bei den CfD-Brokern, die die Netto-Positionen der Kunden offenlegen, sehe ich Long-Quoten zwischen 87 und 94 %!! Solch ein Ungleichgewicht habe ich noch nicht gesehen! Entsprechend steigen die Kurse auch nicht wirklich, sondern fielen von 1,2230 auf 1,2050 Fr. Wenn einer zwischendurch mal kauft, dann wohl die SNB. Das Währungspaar „will“ aber nach unten, das spürt man!

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„Interventions-Anstiege“ werden stets sofort wieder abverkauft. Kein Wunder, bei diesem Ungleichgewicht in den Positionierungen. Auch an den US-Terminbörsen sind die Commercials extrem stark im Franken long (aber gegen US-$), die Spekulanten dagegen short im Franken (also USD/CHF long, ähnlich wie EUR/CHF). Natürlich kann ich unmöglich prognostizieren, ob die Kurse unter 1,20 Fr. fallen werden, ob die SNB in die Knie gezwungen wird, aber:

Der Markt wird die SNB wohl weiter testen, wird das Niveau um 1,2040/1,2050 Fr. wahrscheinlich in den nächsten Tagen/Wochen erreichen. Geschieht dies, wäre auch damit schon ein guter Gewinn zu erzielen. Sollte jedoch die SNB „aufgeben“ oder die Untergrenze des Euro/Franken-Kurses herabsetzen, wären riesige Gewinne (mit EUR/CHF-Shorts) die Folge. Deshalb nutze kann man hier die Erholung auf rd,. 1,21 Fr. zum Aufbau einer Short-Position, z.B. mit WKN VT87GH, nutzen.

Ein Gastkommentar von Hans-Jürgen Haack
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