Lufthansa-Aktie: Wer behält Recht?

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Lufthansa AG

Bei der Lufthansa (WKN 823212) ist in diesen Tagen reichlich was los. Kein Wunder also, dass sich schon Ende vergangener Woche und nun auch heute einige Analysten über die Folgen von Streiks und des von Russland angedrohten Überflugverbots für europäische Airlines ausgelassen haben. Dabei scheint überwiegend die Meinung vorzuherrschen, dass es (noch) keinen Grund zur Sorge gibt.

Aus diesem Grund hat man bei der DZ Bank auch nichts am „Kaufen“-Rating und dem Kursziel von 18 Euro für die Aktie der Kranich-Airline geändert. Einerseits sei es noch nicht einmal klar, ob ein Überflugverbot kommt. Andererseits wäre die Lufthansa laut Analysteneinschätzung in der Lage einige der 200 Flüge in der Woche über russischem Luftraum an nicht betroffene Partner abzugeben. Die morgigen Pilotenstreiks könnten die Lufthansa wiederum einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag kosten, so die Analyse weiter. Bei den Jungs von Equinet hatte man die Kosten der Streiks bereits in der Vorwoche als eher gering eingeschätzt, während man gleichzeitig den Eindruck gewonnen hatte, dass sich die Konfliktparteien einer Lösung annähern.

Nicht ganz so optimistisch ist man bei der UBS. Die Schweizer Analysten haben die Lufthansa-Aktie von ihrer „Most Preferred List“ im europäischen Transportsektor gestrichen und auf die „Least Preferred List“ gesetzt. Neben den negativen Auswirkungen der Streiks fehlte es den Marktexperten an weiteren Einzelheiten der Konzernumstrukturierung. Allerdings rechnet man auch dort mit einer Kurserholung. Die Analysten von Kepler Cheuvreux trauen dem DAX-Wert nicht einmal das zu. Dort wurde das Kursziel nun von 13,50 auf 11,00 Euro gesenkt, während die Einstufung weiterhin „Reduce“ lautet. Man ist der Ansicht, dass die Lufthansa Vorgaben in Sachen Wachstum und bei den Einsparungen nicht erreichen wird.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Wer trotzdem auf steigende Kurse der Lufthansa-Aktie setzen möchte, könnte das Derivate-Produkt mit der WKN DG1KSE ins Auge fassen. Das Derivate-Produkt mit der WKN DG1MMZ könnte wiederum etwas für Shorties sein.

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Lufthansa AG


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