Zu viel Enttäuschungspotenzial

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

In den Wirtschaftsmedien wird derzeit verstärkt der Eindruck erweckt, die Börsianer warteten mit Spannung auf die morgige Entscheidung der Europäischen Zentralbank. Abgesehen davon, dass ich nicht davon ausgehe, dass die EZB irgendwelche neuen gravierenden geldpolitischen Beschlüsse verkünden wird, dürfte außerdem vielen Marktteilnehmern mittlerweile klar sein, dass der EZB-Rat der wirtschaftlichen Entwicklung ohnehin nur hinterherhinken würde, egal, wie weitreichend die Maßnahmen ausfallen sollten, die er morgen treffen wird. Es scheint ja sogar weiteres Abwarten angesagt zu sein, wobei einmal mehr deutlich würde, wie asymmetrisch die Aktionen der Zentralbanker um das angestrebte Inflationsziel von mittelfristig zwei Prozent verteilt sind: Während man bei einem Überschreiten dieses Niveaus zu früheren Zeiten auf geringste Veränderungen mit Zinserhöhungen reagiert hätte, rächt sich nun das lange Abwarten auf der anderen Seite, unterhalb dieser Ziellinie…

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GoldbergEin Beitrag von Joachim Goldberg.

Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein. Seitdem setzt er sich intensiv mit der ”Behavioral Finance” genannten verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse auseinander.
Joachim Goldberg schreibt regelmäßig auf seinem Blog www.der-goldberg.de.

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