Im Fokus Nokia: Sichtbare Fortschritte

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Bildquelle: Pressefoto Nokia

Nokia (WKN 870737) ist wieder da. Zwar noch nicht in alter Stärke, aber zumindest im EuroStoxx 50, so dass der Erholungsprozess sichtbare Erfolge hervorbringt und sogar auf noch mehr hoffen lässt.

Es ist gar nicht so lange her, dass Nokia der weltgrößte Handy-Hersteller und eines der wertvollsten Unternehmen Europas war. Nachdem die Finnen zwischenzeitlich jedoch den Siegeszug der Smartphones sowie den rasanten Aufstieg Apples und Samsungs zu Branchengrößen verschlafen hatten, folgte der Absturz. Inzwischen konnte man sich aber mit dem Verkauf des verlustreichen Handy-Geschäfts an Microsoft und enormen Sparanstrengungen wieder ein wenig in die Anlegerherzen zurückkämpfen. Nun schaffte Nokia sogar die Rückkehr in den EuroStoxx 50, dies teilte der Börsenbetreiber und Tochter der Deutsche Börse AG STOXX am 29. August in Zürich mit. Mit Wirkung zum 22. September verdrängt die Nokia-Aktie die Papiere des irischen Baustoffe-Herstellers CRH.

Mit der Rückkehr der Finnen in den EuroStoxx 50 sind nicht alle Probleme des Konzerns auf einen Schlag aus der Welt. Allerdings gibt es eine ganze Reihe an Investmentfonds und anderen Investoren, die schon aufgrund ihrer Anlagerichtlinien, in Aktien bestimmter Indizes investieren müssen. Daher ist es zu erwarten, dass die Nokia-Aktie auf dem Radar einer wesentlich breiteren Anlegerschicht auftaucht und somit Kurspotenzial generiert. Langfristig sollen das Geschäft mit dem Verkauf von Netzwerkausrüstung und der Kartendienst Here für das Kurspotenzial sorgen. Dabei konnte das Unternehmen am 29. August mit der erfreulichen Meldung aufwarten, wonach es den Dienst zukünftig auch auf Android-Geräten von Samsung wie den Galaxy-Smartphones oder der Smartwatch Gear S geben soll.

Im Bereich Networks setzt das Unternehmen wiederum ganz besonders auf den erwarteten Netzausbau. Dabei haben nicht nur die Schwellenländer ein großes Aufholpotenzial. Vielmehr müssen auch in den Industrieländern die Mobilfunknetze an die immer weiter steigenden Anforderungen angepasst werden. Allerdings herrscht in diesem Bereich auch ein großer Wettbewerb. Neben Ericsson sind es insbesondere chinesische Anbieter wie Huawei oder ZTE, die mit aller Macht um Marktanteile kämpfen. Im zweiten Geschäftsquartal 2014 zeigte sich aber auch, wie vielversprechend die Konzentration auf das Netzwerk-Geschäft für Nokia ausfallen kann.

Laut Unternehmensangaben vom 24. Juli konnte Nokia mit dem Netzwerk-Geschäft, das nun rund 90 Prozent der konzernweiten Umsätze ausmacht, einen bereinigten operativen Gewinn von 281 Mio. Euro erzielen. Die Marge lag in diesem Bereich somit bei 11,0 Prozent. Außerdem hat Nokia die Margenziele für das Gesamtjahr in dieser Sparte etwas angehoben. Während man bisher davon ausging am oberen Ende der langfristig angepeilten Spanne von 5 bis 10 Prozent zu landen, will man nun für 2014 darüber liegen. Gleichzeitig sollen die Umsatzerlöse in der zweiten Jahreshälfte im Vorjahresvergleich ansteigen, nachdem diese zwischen Januar und Juni noch um 12 Prozent rückläufig waren und der Nokia-Aktie neben der Rückkehr in den EuroStoxx 50 möglicherweise weiteres Kurspotenzial bescheren.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Nokia-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT6JJ7) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,96, die Knock-Out-Schwelle bei 5,05 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DT6JJC, aktueller Hebel 3,33; Knock-Out-Schwelle bei 7,75 Euro) auf fallende Kurse der Nokia-Aktie setzen.

Stand: 02.09.2014/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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Bildquelle: Pressefoto Nokia


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