Before the Bell: Zurückhaltung ist angesagt, ZEW belastet Stimmung
10. November 2009 von Redaktion | kein Kommentar
ZEW-Daten belasten DAX
Der Deutsche Aktienindex präsentiert sich nach einigen sehr freundliche Tagen wieder mit großer Zurückhaltung. Im Fokus stehen die jüngsten Konjunkturerwartungen des ZEW. Diese fielen unter den Erwartungen aus. Konkret heißt es bei den Mannheimer Forschern: Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im November geringfügig um 4,9 Punkte gefallen und liegen nun bei 51,1 Punkten nach 56,0 Punkten im Vormonat. Mit diesem Wert liegen sie weiterhin über ihrem historischen Mittelwert von 26,9 Punkten.
Barclays mit Gewinnrückgang
Davon abgesehen sind auch die Unternehmensmeldungen nicht ganz so rosig. Die britische Großbank Barclays hat einen Rückgang beim Gewinn vor Steuern um 19 Prozent auf 4,54 Mrd. Britische Pfund hinnehmen müssen. Zwar genießt die Bank aufgrund ihres Verzichts auf Staatshilfen einen Sonderstatus, aber dennoch belasten diese Zahlen dann doch die Stimmung. Die Barclays-Aktie verliert 4,5 Prozent.
VW-Vorzüge als Spekulationsobjekt
Für Spekulationsfans lohnt derzeit wieder ein Blick auf Volkswagen. Hier rücken mal wieder die Vorzüge in den Blick der Anlegerschar. Allerdings zeigt der Trend nunmehr deutlich unten. Nachdem das Emirat Kat eine große Aktienplatzierung durchgeführt hat, brechen die Vorzüge um 14 Prozent ein. Die im DAX notierten Stämme geben dagegen nur 3,5 Prozent ab.
US-Futures im Minus
Aktuelle notieren die US-Futures im Minus. Der NASDAQ verliert 0,2%, der S&P derweil 0,3%. Der deutsche DAX wiederum gewinnt um 14.12h gerade einmal 0,2% auf 5.628 Zähler hinzu. Begeisterung sieht an den Börsen anders aus….
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geschrieben am Dienstag, den 10. November 2009 um 14:13 Uhr
Kategorien: Market Preview
Tags: Barclays, DAX, Konjunkturdaten, Konjunkturindikator, Staatshilfe, Volkswagen, VW, ZEW







