Österreichische Post stellt die Weichen für die Zukunft

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Bildquelle: Pressefoto Österreichische Post AG

Bei der Österreichischen Post (WKN A0JML5) blieb auch im ersten Halbjahr 2014 alles beim Alten. Während das Wachstum hauptsächlich mit dem Paketgeschäft generiert wird, befindet sich der traditionelle Brief wegen der Verbreitung von E-Mails und anderen elektronischen Angeboten weiterhin auf dem Rückzug. Dabei konnte auch ein besonders gutes Geschäft im Zuge der Wahlen zum Europa-Parlament im zweiten Quartal den Trend nicht umkehren.

Auf Unternehmensseite zeigte man sich sehr zufrieden, dass der Konzernumsatz zwischen Januar und Juni mit 1,17 Mrd. Euro auf dem Niveau des hohen Vorjahreswertes gehalten werden konnte. Dank einer hohen Zahl an Brief-Wählern bei der EU-Wahl stand im zweiten Quartal sogar ein Umsatzplus von 0,6 Prozent zu Buche. Auf Halbjahressicht war der Briefbereich jedoch für einen Umsatzrückgang um 1,8 Prozent verantwortlich, während der Paketbereich um 3,0 Prozent wuchs.

Das EBITDA stieg im ersten Halbjahr dank einiger Sparmaßnahmen um 3,7 Prozent auf 145,1 Mio. Euro (EBITDA-Marge: 12,4 Prozent). Dagegen mussten wegen einer Wertminderung in Polen höhere Abschreibungen vorgenommen werden. Damit stieg das EBIT nur um 0,4 Prozent auf 98,8 Mio. Euro. Unter dem Strich blieben sogar nur 73,6 Mio. Euro und damit rund 3,8 Prozent weniger als im Vorjahr übrig. Trotzdem wurden die Jahresziele bestätigt, wonach die EBITDA-Marge zwischen 10 und 12 Prozent liegen soll. Das EBIT soll wiederum den Vorjahreswert bei einer stabilen Umsatzentwicklung übertreffen.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Mittel- bis langfristig möchte man bei der Österreichischen Post weiterhin vom wachsenden Online-Handel profitieren. Deshalb schaut man sich den Wachstumsmarkt Lebensmittellogistik genau an. Mit diesem Wachstum müssen wiederum die eingeplanten Rückgänge im Briefgeschäft wettgemacht werden, während Produktinnovationen dabei helfen sollen, diese Rückgänge zumindest zu begrenzen. Schließlich sind weitere Sparmaßnahmen geplant, die ihre Wirkung ähnlich wie im ersten Halbjahr entfalten sollen. Wer daher auf steigende Kurse bei der Aktie der Österreichischen Post setzen möchte, könnte das Produkt mit WKN HY1UR2 interessant finden.

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Bildquelle: Pressefoto Österreichische Post AG


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