Im Fokus DAX: Einstiegsgelegenheit nutzen?

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Noch scheinen Investoren unentschlossen zu sein, ob sie die jüngsten Kursrücksetzer an den Aktienmärkten zum Wiedereinstieg nutzen sollten, oder ob wir nicht doch eine ausgedehntere Sommer-Korrektur erleben werden.

Es ist gar nicht so lange her, dass der DAX erstmals die 10.000er-Marke knacken konnte und auf ein neues Allzeithoch geklettert war. Doch wegen der Unsicherheiten, die von den derzeitigen politischen Konflikten für die Finanzmärkte ausgehen, musste das Barometer eine Korrektur verzeichnen. Zwar waren in den vergangenen Tagen auch wieder Erholungstendenzen auszumachen, allerdings ist es noch nicht abzusehen, wie nachhaltig diese Gegenbewegung tatsächlich ausfallen wird. Schließlich sind die zwischenzeitlichen Kursverluste teilweise deutlich ausgefallen, so dass man von einer überverkauften Situation sprechen konnte und möglicherweise lediglich eine charttechnische Gegenreaktion stattgefunden hat. Zudem bleibt es offen, ob die jüngste Entspannung in der Ukraine-Krise mit der Erlaubnis Kiews für die Lieferung von Hilfsgütern aus Moskau in die umkämpften Gebiete am Ende zu einer Beilegung des gesamten Konflikts führen wird. Ähnlich fraglich bleibt es, ob die Entspannung in Gaza von Dauer ist.

Abgesehen von der Weltpolitik schauen Investoren derzeit aber auch auf die Konjunkturentwicklung. Dabei sprechen insbesondere die jüngsten europäischen Daten nicht dafür, dass eine rasante wirtschaftliche Erholung die Aktienkurse stützen könnte. Immerhin ist die italienische Wirtschaftsleistung laut Angaben des Statistikbüros Istat vom 6. August im zweiten Quartal 2014 gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent gesunken. Nachdem es im ersten Quartal bereits einen Rückgang um 0,1 Prozent gegeben hatte, wird von einer Rezession gesprochen. Gleichzeitig fiel der ifo-Geschäftsklimaindex von 109,7 Punkten im Juni auf 108,0 Punkte im Juli, dies teilte das ifo Institut am 25. Juli mit. Da es nun schon der dritte Rückgang des wichtigsten deutschen Konjunkturindikators war, wird dies als Anzeichen für einen Abwärtstrend für die Konjunktur gewertet.

Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa und der verschiedenen politischen Konflikte konnten Investoren zumindest im Hinblick auf die US-Konjunktur aufatmen. Dabei verdichten sich die Anzeichen, dass die schwache Performance der größten Volkswirtschaft der Welt im ersten Quartal lediglich dem ungewöhnlich kalten Wetter geschuldet war. Das Handelsministerium teilte am 30. Juli mit, dass das US-BIP im zweiten Quartal auf das Gesamtjahr hochgerechnet um 4,0 Prozent gewachsen sei. Zudem gibt es einige weitere Gründe für Investoren trotz der jüngsten Korrektur nicht gleich einen Absturz an den Börsen zu befürchten. Zwar sorgen die politischen Konflikte für Unsicherheit. Allerdings wird die Wirkung solcher Konflikte auch manchmal überschätzt. Schließlich gab es in diesem Jahrtausend   größere kriegerische Auseinandersetzungen, ohne dass dabei die Aktienmärkte eingebrochen wären. Daher könnte sich die jüngste Korrektur doch noch als Einstiegschance erweisen.

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Notierungen erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT3J2F) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,82, die Knock-Out-Schwelle bei 6.910 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende DAX-Kurse setzen möchte, erhält mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DT3J4Q, aktueller Hebel 3,64; Knock-Out-Schwelle bei 11.470 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu.

Stand: 14.08.2014 / Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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