K+S: Positive Signale

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Bildquelle: Pressebild K+S

Der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S (WKN KSAG88) musste wenig überraschend auch im zweiten Quartal 2014 Umsatz- und Gewinnrückgänge im Vorjahresvergleich ausweisen. Allerdings gab es auch dieses Mal einige positive Signale, die auf eine anhaltende Erholung bei dem im Vorjahr stark gebeutelten DAX-Konzern schließen lassen.

Bildquelle: Pressebild K+S
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Dabei konnte K+S vermelden, dass man zwischen April und Juni eine gute Nachfrage nach Kali- und Magnesiumprodukten ausmachen konnte, während die Kalipreise inzwischen einen Boden erreicht haben sollen. Trotzdem wurde ein Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr um 10,2 Prozent auf 785,7 Mio. Euro verbucht. Das operative Ergebnis EBIT I lag zwar mit 157,3 Mio. Euro nur um 3,3 Prozent unter dem Vorjahreswert, allerdings profitierte K+S von einem positiven Einmaleffekt. Aus fortgeführten Geschäften blieben unter dem Strich 81,1 Mio. Euro übrig, ein Rückgang um 23,4 Prozent.

Die Ergebnisse sind sicherlich kein Grund, um in Jubelstürme zu geraten, allerdings konnte K+S insbesondere auf der Ergebnisseite etwas besser abschneiden als am Markt erwartet. Gleichzeitig lassen die Kalinachfrage und die beobachtete Preiserholung auf eine Marktstabilisierung insgesamt hoffen. Zudem hatten es viele Investoren dem Management zuletzt übel genommen, dass keine konkreten Jahresziele ausgegeben wurden. Diesem Kritikpunkt hat man sich nun angenommen. Der Umsatz soll 2014 zwischen 3,65 und 3,85 Mrd. Euro (2013: 3,95 Mrd. Euro) liegen, während für das EBIT I ein Rückgang von 655,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 490 und 570 Mio. erwartet wird.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Allerdings ist es noch nicht ausgemacht, dass die K+S-Aktie ihre Erholung fortsetzen wird. Zwar fiel die Kalinachfrage zuletzt erfreulich aus. Dies hatte jedoch viel damit zu tun, dass es nach der letztjährigen Zurückhaltung der Abnehmer von Kalidüngemitteln zu Beginn dieses Jahres Aufholeffekte gab. Die Frage bleibt, wie die Nachfrage ausfällt, wenn diese Effekte wegfallen. Gleichzeitig sah es zuletzt nicht danach aus, als wolle der russische Anbieter Uralkali seine Produktion drosseln. Vielmehr hatte man im zweiten Quartal diese deutlich ausgeweitet, was nicht gerade dafür spricht, dass wir bald eine nennenswerte Preiserholung erleben werden. Wer trotzdem auf steigende Kurse der K+S-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN HY12FN ins Auge fassen.

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