E.ON-Aktie: Kaufsignal voraus

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Bildquelle: Pressebild Dominik Zehatschek/E.ON

Deutschlands größter Energieversorger E.ON (WKN ENAG99) hatte die Marktteilnehmer bereits auf weiter sinkende Gewinne in diesem Jahr vorbereitet. Daher konnten die Ergebnisverschlechterungen bei den Düsseldorfern im ersten Halbjahr 2014 niemanden wirklich schocken. Vielmehr fielen die Ergebnisse gegenüber dem Vorjahr nicht ganz so stark wie befürchtet, so dass die E.ON-Aktie am Mittwoch deutliche Kurszuwächse verbuchen kann.

Zwischen Januar und Juni lag der nachhaltige Konzernüberschuss bei 1,53 Mrd. Euro nach 1,91 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Allerdings hatten die Analysten im Schnitt sogar mit einem Rückgang auf 1,45 Mrd. Euro gerechnet. Zudem konnte E.ON seine Jahresziele bestätigen, wonach der für die Berechnung der Dividende entscheidende nachhaltige Konzernüberschuss 2014 zwischen 1,5 und 1,9 Mrd. Euro liegen soll. Das EBITDA soll wiederum 8,0 bis 8,6 Mrd. Euro betragen. Im ersten Halbjahr lag dieser Wert noch bei 5,0 Mrd. Euro (Vorjahr: 5,7 Mrd. Euro). Schließlich fielen die konzernweiten Umsatzerlöse um 13 Prozent auf 56,12 Mrd. Euro.

Zwar konnte E.ON im ersten Halbjahr dank der Sparbemühungen und der Auflösung einer Rückstellung eine Ergebnisverbesserung in der kriselnden Kraftwerkssparte verbuchen, allerdings machen dem Konzern die Auswirkungen der deutschen Energiewende weiterhin zu schaffen. Zwar entwickelt sich der Ausbau des Geschäfts mit Erneuerbaren Energien erfreulich. Gleichzeitig kommen der Vorstoß in Wachstumsmärkte wie die Türkei oder Brasilien und der Schuldenabbau nicht wie gewünscht voran.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Außerdem kommt mit dem Konflikt des Westens mit Russland ein weiterer Unsicherheitsfaktor hinzu. Zwar hielten sich die Folgen im ersten Halbjahr in Grenzen, allerdings sieht man die Krise in der Ukraine laut Konzernchef Johannes Teyssen „mit Sorge“. Daher bleibt es unsicher, ob die E.ON-Aktie tatsächlich eine nachhaltige Gegenbewegung starten kann, nachdem das Papier in den vergangenen Wochen um mehr als 10 Prozent abstürzte. Interessant wird es auf jeden Fall, sollte der GD 200 in Kürze überschritten werden können. Das würde ein Kaufsignal generieren. Wer daher bereits jetzt auf steigende Kurse der E.ON-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN HY4341 ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressebild Dominik Zehatschek/E.ON


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