adidas: Noch nicht über dem Berg

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Bildquelle: Pressefoto adidas group

Gerade sah es so aus als könnte sich der Kurs der adidas-Aktie (WKN A1EWWW) stabilisieren. Doch am Donnerstag sorgt die Veröffentlichung der endgültigen Zahlen für das zweite Quartal 2014 für einen erneuten Absturz. Es bleibt also abzuwarten, ob dies nur eine kurzfristige Reaktion ist oder ob der DAX-Wert das Schlimmste noch gar nicht überstanden hat.

Mit den heutigen Kursverlusten hat das Papier seit Jahresbeginn knapp 40 Prozent an Wert eingebüßt. Dabei gehörte die adidas-Aktie bis vor nicht allzu langer Zeit zu den absoluten Lieblingen der Anleger unter den 30 DAX-Werten. Gleichzeitig lieferten die Fußball-WM in Brasilien und der Weltmeistertitel der DFB-Elf den Herzogenaurachern geradezu eine Steilvorlage. Zwar wird man in diesem Jahr neue Rekorde bei den Umsätzen mit fußballbezogenen Produkten verbuchen, allerdings wiegen die jüngsten Probleme sowie die Gewinnwarnungen Ende Juli und zum Ende des vergangenen Jahres weitaus schwerer.

Dazu gehören die bekannten Schwierigkeiten in Russland, die Schwächen in der Golfsparte, negative Währungseffekte und im ersten Halbjahr sogar ein deutlicher Umsatzschwund im Nordamerika-Geschäft. Die dortigen Erlöse fielen im Vorjahresvergleich um 14 Prozent, während der Umsatzrückgang insgesamt dank der Zuwächse in Europa, China und Lateinamerika mit 2 Prozent auf 7,0 Mrd. Euro moderat ausfiel. Zudem fiel die operative Marge um 2,2 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent. Daher erwartet adidas für das Gesamtjahr nur noch einen Wert zwischen 6,5 und 7,0 Prozent, nachdem zuvor eine Wert zwischen 8,5 und 9,0 Prozent (Vorjahr: 8,7 Prozent) in Aussicht gestellt worden war. Das Ziel für 2015 von 11 Prozent wurde ja schon einkassiert.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

So langsam steigt aber auch die Aussicht darauf, dass inzwischen alle negativen Schlagzeilen im zuletzt deutlich eingebrochenen Kurs der adidas-Aktie eingepreist sind, weshalb Investoren auf einen günstigen Einstieg setzen können. Zudem haben die jüngsten Herausforderungen dazu geführt, dass man sich in Herzogenaurach intensiver den Themen Investitionen in die gut laufenden Marken adidas und Reebok sowie weiteren Sparmaßnahmen widmet. Wer daher auf steigende Kurse der adidas-Aktie setzen möchte, könnte es mit dem Produkt mit der WKN HY42Q7 versuchen.

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Bildquelle: Pressefoto adidas group


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