GEA Group: Deutscher Maschinenbauer bleibt auf Erfolgskurs

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Bildquelle: Pressefoto GEA Group AG

Die GEA Group (WKN 660200) konnte auch im zweiten Quartal 2014 eine überzeugende Performance an den Tag legen. Gleichzeitig hat sich der Maschinenbauer sehr gut positioniert, um von den enormen Wachstumschancen in der Nahrungsmittelindustrie zu profitieren.

Nach einem positiven Jahresauftakt bestätigten die Düsseldorfer ihren Erfolg im zweiten Quartal. Zwischen Januar und März hatte der MDAX-Konzern bei den Umsatzerlösen, dem operativen Ergebnis (EBITDA) und der EBITDA-Marge neue Bestwerte für ein erstes Quartal verbucht. Im ersten Halbjahr lag das EBITDA wiederum so hoch wie noch nie zuvor in den ersten sechs Monaten eines Geschäftsjahres. Angesichts der positiven Entwicklung konnten die Jahresziele bestätigt werden. Demnach soll der Umsatz portfoliobereinigt moderat ansteigen, während das EBITDA von 540 Mio. Euro im Vorjahr auf 550 bis 590 Mio. Euro klettern soll.

Im zweiten Quartal legte der Umsatz der fortgeführten Geschäftsbereiche, ohne „Heat Exchangers“, mit 1,1 Mrd. Euro um 5,0 Prozent zu. Währungsbereinigt lag das Plus sogar bei 8,0 Prozent. Beim EBITDA verzeichnete GEA zwischen April und Juni im Vorjahresvergleich einen Anstieg um 8,1 Prozent auf 128,0 Mio. Euro. Somit stieg die EBITDA-Marge um 40 Basispunkte auf 11,5 Prozent. Auf Halbjahressicht kletterte das EBITDA sogar um 11,5 Prozent auf den Rekordwert für ein erstes Halbjahr von 213,2 Mio. Euro. Schließlich konnte das Konzernergebnis im Juni-Quartal um 7,2 Prozent auf 80,8 Mio. Euro verbessert werden.

Mit dem jüngsten Zahlenwerk konnte GEA die Markterwartungen schlagen. Besonders überzeugend fiel dabei die Auftragsentwicklung aus. Zwar wurde beim Auftragseingang im zweiten Quartal ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro ausgewiesen, allerdings hatte die Analystenzunft im Schnitt mit einem deutlicheren Minus gerechnet. Unsere DZ BANK Analysten waren dabei mit einem prognostizierten Minus von 11 Prozent besonders pessimistisch. Angesichts der überraschend guten Quartalsergebnisse wurden die Ziele in der DZ BANK Researchabteilung nach oben angepasst, genauso wie der faire Wert für die GEA-Aktie. Dieser liegt nun bei 36 Euro nach zuvor 34 Euro. Gleichzeitig wurde das „Kaufen“-Rating für den MDAX-Wert bestätigt.

Aus Analystensicht ist insbesondere die überraschend deutliche Margenverbesserung in den Segmenten Farm Technologies (FT) und Refrigeration Technologies (RT) positiv zu werten, die sich dank Restrukturierungen, Produktneuheiten und einer lebhaften Nachfrage auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzen sollte. Zudem profitiert GEA mit einem Umsatzanteil mit der Nahrungsmittelindustrie von über 70 Prozent weiterhin von den Trends wie einer steigenden Weltbevölkerung oder der zunehmenden industriellen Nahrungsmittelproduktion. Gleichzeitig setzt die Portfolioneuordnung mit Verkauf des volatilen Geschäftsbereichs „Heat Exchangers“ neue Wachstumsimpulse frei und bringt zudem frisches Kapital für weitere Übernahmen im Kerngeschäft mit der Nahrungsmittelindustrie, die ihrerseits der GEA-Aktie weiteres Kurspotenzial bescheren dürften.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Ebenso interessant wie ein Direktinvestment in die GEA-Aktie könnte eine Aktien-Anleihe (WKN DZW6G5) der DZ BANK auf den MDAX-Konzern sein. Die Aktien-Anleihe bietet jedoch zusätzlich einen Risikopuffer gegen mögliche Kursrücksetzer von ca. 5 Prozent. Der Kupon liegt bei 6,00 Prozent p.a. Sofern der Schlusskurs der GEA-Aktie am Bewertungstag (20.03.2015) den Basispreis von 31,25 Euro erreicht oder überschreitet erhält der Anleger am Fälligkeitstag (27.03.2015) den Nennbetrag von 1.000 Euro pro Aktien-Anleihe. Sollte der Basispreis am Bewertungstag jedoch unterschritten werden, erfolgt die Rückzahlung nicht zum Nominalbetrag, sondern in Form der festgelegten Anzahl von Aktien der GEA Group.

Stand 06.08.2014/ Ein Gastkommentar von Stefano Angioni, eniteo
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Bildquelle: Pressefoto GEA Group AG


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