BMW setzt sich weiter ab

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Bildquelle: Pressefoto BMW AG

Am Dienstag jubeln die Börsianer einmal mehr BMW (WKN 519000) zu. Schließlich konnte die weltweite Nummer eins in der Premium-Autobranche der Konkurrenz zuletzt nicht nur bei den Absätzen, sondern auch bei der Profitabilität deutlich davonfahren. Für die BMW-Aktie könnte dies einen neuen Angriff auf dreistellige Notierungen bedeuten, nachdem der DAX-Wert angesichts der allgemeinen Marktturbulenzen seinen Aufwärtstrend in den vergangenen Wochen unterbrechen musste.

Vor rund einem Monat konnten die Bayern bereits verkünden, dass sie erstmals in der Firmengeschichte in einem ersten Halbjahr mehr als 1 Million Autos ausliefern konnten. Auf Gesamtjahressicht sollen es sogar erstmals mehr als 2 Millionen Fahrzeuge sein. Im zweiten Quartal machte sich die positive Absatzentwicklung insbesondere auf der Ergebnisseite bemerkbar, während die Erlöse angesichts negativer Wechselkurseffekte nur moderat gegenüber dem Vorjahreszeitraum angestiegen sind.

Zwischen April und Juni lag der Umsatz bei 19,9 Mrd. Euro und damit rund 1,8 Prozent höher als vor einem Jahr. Das EBIT stieg jedoch um satte 26,0 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro, während der Nettogewinn um 27,2 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro nach oben geschraubt werden konnte. Besonders beeindruckend fiel der Anstieg der in der Autobranche viel beachteten operativen Marge von 9,5 Prozent im Vorquartal auf 11,7 Prozent aus. Die für die Analystenzunft überraschend gute Entwicklung auf der Ergebnisseite führte BMW auf einen verbesserten Modell- und Regionalmix zurück.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Während sich die Analysten nach der Bekanntgabe der Zahlen für das zweite Quartal auch zu den weiteren Geschäftsaussichten von BMW positiv äußerten, ist man bei den Analysten der Commerzbank der Ansicht, dass zumindest die Dynamik in der zweiten Jahreshälfte 2014 abnehmen könnte. Auch deshalb bleibt das Rating trotz der positiven Einschätzung vorerst auf „Hold“ und das Kursziel bei 92 Euro. Laut Analysteneinschätzung sei die eher vorsichtige Prognose einer EBIT-Marge von 8 bis 10 Prozent berechtigt, da mehr Konkurrenz durch neue Modelle von Mercedes-Benz drohen würde und Investitionen und Wechselkurseffekte die Ergebnisse stärker belasten dürften. Wer auf steigende Kurse der BMW-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN HY12FC ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto BMW AG


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