Im Fokus Apple: Gespanntes Warten auf neue Produkte

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Bildquelle: Pressefoto Apple

Die Apple-Aktie (WKN 865985) konnte seit Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen kräftig zulegen. Nachdem das Wertpapier Anfang Juni mit einem Aktiensplit von 1 zu 7 optisch günstiger wurde, lockte dieser Effekt erwartungsgemäß weitere Anleger an. Das Wertpapier notiert mittlerweile wieder in der Nähe des bisherigen Allzeithochs und damit nahe der Dreistelligkeit. In den letzten Wochen dominierten zwei Ereignisse das Geschehen rund um die Apple-Aktie.

Zum einen war dies die Bekanntgabe einer Kooperation mit dem IT-Konzern IBM (WKN 851399) am 15. Juli und zum anderen die Veröffentlichung der Quartalszahlen am 22. Juli. Mit IBM will Apple im Bereich der Apps zusammenarbeiten und so die Big Data und Analytik-Fähigkeiten von IBM auf das iPhone und das iPad bringen. Ziel ist die technische Verbesserung von Mobilität in Unternehmen. Konkret soll es neben 100 branchenspezifischen Unternehmenslösungen auch einzigartige, für Apples Betriebssystem iOS optimierte Cloud-Services von IBM geben.

Nach dieser Kooperation, die am Markt positiv aufgenommen wurde, richtete sich der Fokus der Anleger auf die Geschäftsentwicklung im dritten Geschäftsquartal 2013/14. Dabei konnte Apple einen Umsatz von 37,4 Mrd. US-Dollar sowie einen Nettogewinn von 7,7 Mrd. US-Dollar bzw. 1,28 US-Dollar pro Aktie ausweisen. Während der Umsatz unter dem Reuters-Konsens von 38 Mrd. US-Dollar lag, konnte die entsprechende EPS-Prognose von 1,23 US-Dollar durch Apple übertroffen werden. Im Vorjahresquartal hatte Apple noch einen Umsatz von 35,3 Mrd. US-Dollar sowie ein Nettogewinn von 6,9 Mrd. US-Dollar bzw. 1,07 US-Dollar pro Aktie ausgewiesen. Angesichts der Umsatz- und Gewinnsteigerung zog auch die Bruttomarge deutlich an. Diese lag im dritten Geschäftsquartal 2013/14 bei 39,4 Prozent, nach 36,9 Prozent im Vorjahresquartal.

Bei Apple richtet sich der Blick jedoch immer nur kurz auf die Ergebnisse der Vergangenheit. Wichtiger ist die Zukunft. Und hier stehen zahlreiche überarbeitete Produkte wie das iPhone kurz vor der Markteinführung. Genaue Termindaten gibt es zwar noch nicht, doch wie das „Wall Street Journal“ am 22. Juli schrieb, wird bereits jetzt eine hohe Nachfrage nach den neuen Geräten erwartet. Dazu habe Apple für die erste Produktionsrunde 70 bis 80 Millionen iPhones der neuen Generation bestellt, was deutlich mehr sei als bei bisherigen Marktstarts.

Apple selbst blickt optimistisch in die Zukunft. Konzernchef Tim Cook erklärte bei der Vorlage der Quartalszahlen: „Wir freuen uns unglaublich auf die bevorstehenden Veröffentlichungen von iOS 8 und OS X Yosemite, sowie auf weitere neue Produkte und Services, deren Vorstellung wir kaum noch erwarten können.“ Im vierten Geschäftsquartal 2013/14 strebt Apple eigenen Angaben zufolge einen Umsatz zwischen 37 und 40 Mrd. US-Dollar an. Die Bruttogewinnspanne soll zwischen 37 und 38 Prozent liegen.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT29VC) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,44, die Knock-Out-Schwelle bei 72,40 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DT428A, aktueller Hebel 2,95; Knock-Out-Schwelle bei 123,30 US-Dollar) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen.

Stand: 31.07.2014/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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Bildquelle: Pressefoto Apple


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