Lanxess: Optimismus vor den Zahlen

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Bildquelle: Pressefoto Lanxess

Die Berichtssaison für das zweite Quartal kommt auch im deutschen Leitindex DAX immer mehr auf Touren. Die ganz großen Enttäuschungen sind bislang ausgeblieben und so richtet sich der Blick auf die noch kommenden Quartalzahlen. Der Spezialchemiekonzern Lanxess (WKN 547040) wird seine Zahlen zum zweiten Quartal am 6. August vorlegen. Im Vorfeld herrscht dabei Zuversicht, dass dem Unternehmen aufgrund des laufenden Effizienzsteigerungsprogramms eine Überraschung gelingen könnte.

Bislang stellt Lanxess für das zweite Quartal ein bereinigtes EBITDA von 220 bis 240 Mio. Euro in Aussicht. Nun haben die DZ BANK-Analysten ihre Einschätzung von 221 Mio. Euro auf 235 Mio. Euro erhöht. Dabei gehen sie davon aus, dass die Hedging-Kosten durch die Währungsentwicklung im Überleitungsergebnis um rund 14 Mio. Euro niedriger ausfallen werden als bisher angenommen.

Zudem erwarten die DZ BANK-Analysten positive Effekte aus dem Advance-Effizienzsteigerungsprogramm. Nachdem im ersten Quartal bereits Kosten in Höhe von 20 Mio. Euro von den geplanten 40 Mio. Euro für das gesamte Geschäftsjahr 2014 gebucht wurden, haben die Analysten rund 15 Mio. von den ausstehenden 20 Mio. Euro in den Prognosen für das zweite Quartal berücksichtigt.

Positive Ergebniseffekte werden außerdem sowohl im Geschäftsbereich Performance Polymers als auch Performance Chemicals erwartet. Im Bereich Performance Polymers erwarten die DZ BANK-Analysten aufgrund erster Kostensenkungsmaßnahmen nun ein bereinigtes EBITDA in Höhe von 123 Mio. Euro nach 117 Mio. Euro im ersten Quartal. Im Bereich Performance Chemicals sehen die Analysten einen positiven saisonalen Ergebniseffekt, da die Bauaktivitäten vor allem in den USA im Vergleich zum ersten Quartal angezogen haben dürften. Die bereinigte EBITDA-Marge schätzen die Analysten im zweiten Quartal auf 13,2 Prozent, nach 12,4 Prozent im ersten Quartal. Im Hinblick auf den Gesamtjahresausblick bleiben die Gewinnschätzungen der DZ BANK Analysten nahezu unverändert.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Nach Ansicht der DZ BANK-Analysten ist das KGV durch die temporär hohe Ertragssteuerquote aktuell wenig aussagefähig. Dagegen zeigt ihrer Ansicht nach das EV/EBITDA-Verhältnis eine deutliche Unterbewertung von Lanxess gegenüber der Peer Group (Median). Der von den DZ BANK-Analysten ermittelte Fair Value von 55 Euro liegt jetzt deutlich über dem aktuellen Aktienkurs. Die Analysten stufen das Lanxess-Anlageurteil von Halten auf Kaufen hoch.

Mit Blick auf das aktuelle Volatilitätsumfeld und die fundamentale Analyse des Unternehmens Lanxess könnte sich als Alternative zum Direktinvestment ein Bonus-Zertifikat mit Cap auf die Lanxess-Aktie der DZ BANK (WKN DZX1R1) anbieten. Das rund einjährige Bonus-Zertifikat (Fälligkeitstag: 24.06.2015) hat einen Cap von 55,00 Euro, während die Barriere bei 40,00 Euro und der Puffer damit aktuell bei knapp 17 Prozent liegt. Notiert der Kurs der Lanxess-Aktie an den Beobachtungstagen (27.05.2014 bis 17.06.2015) nie auf oder unter der Barriere von 40,00 Euro, entspricht der Auszahlungsbetrag dem Bonusbetrag von 55,00 Euro. Andernfalls entspricht der Auszahlungsbetrag dem Schlusskurs der Lanxess-Aktie am Bewertungstag (17.06.2015; Referenzpreis).

Stand 30.07.2014/ Ein Gastkommentar von Stefano Angioni, eniteo
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Bildquelle: Pressefoto Lanxess


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