Im Fokus Daimler: Die Profitabilität im Blick

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Bildquelle: Pressefoto Daimler

Lange Zeit fuhr Daimler (WKN 710000) mit seiner Premium-Marke Mercedes-Benz dem Branchenführer BMW (WKN 519000) in puncto Absatzmenge und Marge hinterher. Zumindest bei der Marge scheint Daimler nun aber die Nase vorn zu haben. Die jüngst vorgelegten Zahlen des zweiten Quartals zeigen einen Konzern, der sich auf profitablem Wachstumskurs befindet. Mercedes-Benz konnte zudem das absatzstärkste Halbjahr der Unternehmensgeschichte in diesem Jahr feiern, so der Konzern offiziell in seiner zur Bilanz veröffentlichten Pressemitteilung.

Einer der Gründe für den Erfolg: Daimler kann immer höhere Preise am Markt durchsetzen. Das geht aus einer Untersuchung des Duisburger CAR-Instituts hervor, aus der die „Handelszeitung“ am 23. Juli zitiert. Demnach waren die Autos mit dem Stern mit einem Durchschnittspreis von 43.038 Euro so teuer wie nie zuvor. Der Vergleich im Premium-Segment zeigt, dass Mercedes-Benz auch in den Vorjahren mit 41.064 Euro vor den Konkurrenten Audi (31.610 Euro) und BMW (35.962 Euro) lag. Der hohe Verkaufspreis spiegelt sich damit auch beim Gewinn je Fahrzeug wider, der laut CAR-Institut im ersten Halbjahr bei 3.208 Euro lag. Diese Zahl ist daher besonders interessant, da Mercedes zeitweise sogar nichts an seinen Fahrzeugen verdiente.

Mit Blick auf den am 4. Juli gemeldeten Absatzrekord wirkt sich der hohe Gewinn je Fahrzeug auch bei den Konzernzahlen aus. Immerhin hat Mercedes-Benz seit Jahresbeginn 783.520 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+12,8 Prozent) und kommt damit eigenen Angaben zufolge auf das beste Absatzergebnis in einem Halbjahr der bisherigen Unternehmensgeschichte. Laut den wiederum am 23. Juli veröffentlichten Quartalszahlen stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 6 Prozent auf 31,5 Mrd. Euro. Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg sogar 11 Prozent. Im laufenden Geschäft verbesserte sich das Betriebsergebnis EBIT überproportional zum Umsatz um 12 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis erreichte 2,2 Mrd. Euro, nachdem das Ergebnis des Vorjahresquartals in Höhe von 4,6 Mrd. Euro positiv durch den Verkauf des EADS-Anteils beeinflusst worden war. Daimler-Chef Dieter Zetsche äußerte sich bei der Vorstellung der Quartalszahlen zufrieden:

„Wir wachsen profitabel, unsere Strategie trägt Früchte.“ Mit Blick auf das laufenden zweite Halbjahr machte er zudem Hoffnungen auf weitere Verbesserungen: „Wir kommen kontinuierlich auf unserem Weg voran. Mit dem zweiten Quartal sind wir zufrieden, wir arbeiten weiter konsequent an strukturellen Verbesserungen. Absatz, Umsatz und das EBIT aus dem laufenden Geschäft werden im Jahr 2014 deutlich zulegen. Getragen von unserer Produktoffensive und der erfolgreichen Fortsetzung unserer Effizienzprogramme blicken wir optimistisch nach vorn.“

Konkret führen die Effizienzprogramme dazu, dass die EBIT-Ziele in den wichtigen Geschäftsbereichen Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks und Daimler Buses deutlich über Vorjahresniveau liegen. Alles in allem geht Daimler davon aus, dass der Konzernumsatz im Jahr 2014 deutlich zunehmen wird. Aus Sicht der Stuttgarter ist vor allem in Nordamerika und China mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten zu rechnen. Weiter geht Daimler davon aus, dass das EBIT aus dem laufenden Geschäft im Jahr 2014 deutlich gesteigert werden kann. Für das zweite Halbjahr erwartet der Konzern ein EBIT aus dem laufenden Geschäft über dem Niveau des ersten Halbjahres.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Daimler-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT0ZZS) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,49, die Knock-Out-Schwelle bei 47,25 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DT171M, aktueller Hebel 2,96; Knock-Out-Schwelle bei 79,50 Euro) auf fallende Kurse der Daimler-Aktie setzen.

Stand: 29.07.2014/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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Bildquelle: Pressefoto Daimler


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