Facebook: We don´t like it

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Bildquelle: Pressefoto Facebook

We don´t like it. Das ist natürlich übertrieben. Wir haben per se nichts gegen Facebook (WKN A1JWVX). Schließlich haben die boersenblogger ja auch eine Seite auf dem größten Sozialen Netzwerk der Welt. Das heißt aber nicht, dass wir an die Aktie langfristig so richtig glauben. Anders gesagt, Marc Zuckerberg mag nun richtig Geld gemacht haben und die Aktie markiert neue Bestmarken. Aber wollen Sie ernsthaft Facebook mit einem Old-Economy-Wertpapier wie BASF (WKN BASF11) oder Daimler (WKN 710000) gleichsetzen, wenn Sie heute in 2014 ein Depot erstellen, das für Ihre Altersvorsorge oder vielleicht für die Finanzierung des Studiums der eigenen Kinder in 20 Jahren ist?

Die Antwort von uns lautet nein. Auch wenn derzeit alle Welt meint, diese Aktie hoch zu hypen, weil diese fast das Doppelte des Ausgabepreises von 2012 kostet. Facebook hat ein Börsengewicht nun von 192 Mrd. Dollar. Für was? Für Milliarden von Usern, die systematisch in einem Netzwerk gläsern gemacht werden? 400 Mrd. hat wiederum Google (WKN A0B7FY) – aber da können wir ein ausschweifendes Geschäftsmodell auf Anhieb sehen.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Wir verteufeln wie gesagt keine Facebook-Aktie. Bei diesem Papier lautet schlicht und einfach seit Monaten die einfache Strategie – surfe auf der Welle mit, nutze den Trend, solange er vorhanden ist. Man sollte nur aufpassen, nicht den Zeitpunkt zu verpassen, wenn die Welle bricht. Denn eine Brandung kann bekanntlich gefährlich sein und einen tief nach unten ziehen…

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Bildquelle: Pressefoto Facebook


3 KOMMENTARE

  1. Hi,
    der Artikel ist richtiger Schwachsinn, wer eine Altersvorsorge mit Aktien treffen will kommt an den neuen Medien nicht mehr vorbei, natürlich gehört in ein solides Portfolio auch eine BASF, Daimler, EON etc…. Was hält der Autor von den neuen Technickaktien, wahrscheinlich hat er auch nur IBM dabei und der Rest ist Schrott. Wer heute Google, Facbook, Alibaba (kommt erst) ignoriert sollte vielleicht doch bloß Staatspapiere kaufen triple AAAA.
    Ein Portal, dass über eine Milliarde Nutzer hat ist wie eine Geld-Druckmaschine, der Autor soll sich wohl besser auf Kochrezepte spezialisieren.
    MfG
    S. Nörpel

  2. @Siegfrid Nörpel: Danke für Ihren Kommentar. Es ist immer wieder erfrischend zu lesen, wie Anleger auf die konträren Einschätzungen anderer reagieren. 🙂
    Das mit den Technik-Aktien – ich persönlich würde sie eher New/Social-Media-Papiere nennen – ist oben im Post klar geschrieben. Vielleicht noch einmal in Ruhe lesen, dann wird es klar sein, dass wir keineswegs zu Facebook abratender gar ignorieren. Auch nicht andere Titel dieser Kategorie. Aber dieses Papier in 2014, nachdem es keine fünf Jahre und irgendwelche Baisse-Phase am Markt miterlebt hat, in die Kategorie „langfristig ausgerichtete Vermögensaufbau-Aktie“ zu stecken – das machen wir nicht.
    Das haben wir in den Jahren 1999 bis 2001 schon einmal bei mancher „Super-Aktie“ erlebt, wie schief das gehen kann. Es darf und sollte sich jeder über seine FB-Gewinne freuen und die Trends laufen lassen. Mehr nicht.
    By the way – für Kochrezepte empfehle ich Ihnen übrigens den Blog http://www.kuechengoetter.de – wirklich leckere Sachen, die dort online stehen.
    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg bei Ihren Investments,
    Ihr Christoph Scherbaum

  3. Wenn Facebook so weitermacht bezüglich des Datenschutzes kann es sowieso ziemlich bald steil bergab gehen, zumindest in einigen Ländern. Was allgemein von Aktien zu halten ist, welche keine direkten materiellen Werte aufweisen und von den Launen ihrer Nutzer abhängig sind, ist fraglich. Könnte sein, dass FB seinen Zenit schon überschritten hat.

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